Studienqualität verbessern – 48 Projekte werden im Programm „Qualität plus“ gefördert

Das Förderprogramm „Qualität plus – Programm zur Entwicklung des Studiums von morgen“ fördert Projekte zur Verbesserung der Studienqualität an niedersächsischen Universitäten. Ziel ist es, innovative Ideen zur Verbesserung dieser Studienqualität zu liefern. Mit dem Förderprogramm unterstützt das Ministerium für Wissenschaft und Kultur die niedersächsischen Hochschulen bei der Weiterentwicklung von Studiengängen sowie ihrer Gesamtstrategie für Studium und Lehre. Für 48 ausgewählte Projekte stehen in den kommenden drei Jahren Fördergelder in Höhe von rund 15 Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt wurden 98 Anträge eingereicht.
Unsere Gesellschaft sieht sich durch die Globalisierung und die Digitalisierung vor erheblichen Veränderungsprozessen. Diese wirken sich natürlich auch auf unsere Hochschulen aus. Mit Vorschlägen zur Anpassung ihrer Studienangebote reagieren die niedersächsischen Universitäten und Fachhochschulen auf diese Herausforderungen.
Gefördert werden insbesondere Maßnahmen, die die Studierenden auf die digitale Lebens- und Arbeitswelt vorbereiten, so beispielsweise digitale Lernformate. Weitere Themenbereiche sind unter anderem die Vermittlung interkultureller Kompetenzen oder die Integration forschenden Lernens in die Curricula.

Sowohl die Universität als auch die Hochschule Osnabrück erhalten für verschiedene Projekte Fördergelder! Die genaue Bezeichnung der jeweiligen Projekte finden Sie im Anhang, im Anschluss an die Pressemitteilung des Ministeriums (18_11_02_PM_Qualitt_Plus).

Digitalisierung in der Landwirtschaft fördern

Smart Farming und digitale Stallhaltung sind wesentliche Pfeiler der Zukunftsentwicklung in der Landwirtschaft. GPS-gesteuerte Landmaschinen ermöglichen eine wesentlich ressourcenschonendere Bewirtschaftung von Feldern. Autonom fahrende und arbeitende Maschinen beherrschen zunehmend den Ackerbau und die Feldwirtschaft. Hierzu benötigen sie äußerst präzise Daten. Die Genauigkeit der GPS-Steuerung allein reicht hier nicht aus. Vielmehr wird ein zusätzliches Korrektursignal benötigt: Das sogenannte Real-Time-Kinematic-Korrektursignal, kurz RTK. Fahrzeuge mit automatischer Lenktechnik können so in Echtzeit mit einer Toleranz von weniger als zwei Zentimetern manövrieren. Diese Präzision ist vor allem bei der Düngemittelausbringung, beim Pflanzenschutz oder auch bei der Ernte entscheidend.

Die Regierungskoalition hat deshalb jetzt in der Plenarsitzung einen Antrag eingebracht, dass in Niedersachsen dieses Korrektursignal, das vom Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung zur Verfügung gestellt wird, zukünftig kosten- und gemeinfrei genutzt werden kann. Damit wird ein wichtiger Beitrag geleistet, den Agrarstandort Niedersachsen weiter zu stärken.

Koalition stärkt Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer

In Hannover ist gestern der Antrag der Koalitionsfraktionen zum Einbau von Abbiegeassistenten verabschiedet worden. Diese Entscheidung stellt einen wichtigen Schritt hin zu mehr Verkehrssicherheit von Fußgängern und Radfahrern dar.  Wir machen deutlich, dass mittelfristig alle LKW über Abbiege- und andere Assistenzsysteme verfügen sollen. Gerade an unübersichtlichen Kreuzungen kommen Unfälle vor, die vermeidbar sind. Gleichzeitig dürfen wir natürlich nicht vergessen, dass es keine unrealistischen Zeitvorgaben zur Nachrüstung geben darf, da die Umrüstung für unsere Logistiker einen enormen finanziellen Aufwand bedeuten. Aus diesem Grund sollten wir sinnvolle Anreizprogramme schaffen.

Gerade die schwächsten Verkehrsteilnehmer, also Radfahrer und Fußgänger, sind die Leidtragenden, da sie bei Unfällen die größten Verletzungen davontragen. Um diese Personen besser zu schützen, braucht es konkrete Maßnahmen. Hierzu zählen zum Beispiel vorgezogene Haltepunkte oder getrennte Ampelschaltungen. Auch der Ausbau des Mobilfunks kann eine solche Maßnahme sein, indem durch autonomes und vernetztes Fahren weitere Fortschritte in Sachen Verkehrssicherheit erzielt werden.

Wer sich intensiver mit der Thematik auseinandersetzen möchte oder wen es einfach interessiert, was in unserem Antrag steht, kann gerne hier 18-01795 nachlesen.

Keine Kulturwüste in Niedersachsen – Petitionsübergabe vor dem Landtag

Am heutigen Mittwoch hat das Aktionsbündnis #rettedeintheater – Keine Kulturwüste in Niedersachsen!  zu einer festlichen Petitionsübergabe und Kundgebung vor dem Niedersächsischen Landtag eingeladen. Zahlreiche Theaterschaffende aus Niedersachsen haben sich anlässlich der fehlenden Mehrförderung für die kommunalen Theater und Orchester im niedersächsischen Haushaltsentwurf 2019 an diesem Mittwoch versammelt. Die Petition „Keine Kulturwüste in Niedersachsen“ wurde bereits Mitte September ins Leben gerufen und fand in nur wenigen Wochen bundesweit mehr als 10.000 Unterzeichner und Unterzeichnerinnen. Die kommunalen Theater in Niedersachsen, darunter auch das Theater in Osnabrück, sind herausragende kulturelle Einrichtungen. Sie zeigen unsere kulturelle Vielfalt. Mit verschiedenen Projekten, wie den Kooperationen mit den Schulen, leisten die Theater einen wichtigen Beitrag für eine offene und tolerante Gesellschaft. Für ihr exzellentes Angebot benötigen sie finanzielle Unterstützung, nicht nur der jeweiligen Kommune, sondern auch vom Land. Wir haben uns im Koalitionsvertrag dafür ausgesprochen, kommunale Theater zu stärken, die Grundförderung zu erhöhen. Ich habe im Rahmen dieser Aktion, die ich von ganzem Herzen unterstütze, auch mit unserem Geschäftsführer des Osnabrücker Theaters, Herrn Köhn, gesprochen.

Landwirtschaftsausschuss besucht das Bundessortenamt in Hannover

Am Dienstag begrüßte der Präsident des Bundessortenamtes Udo von Kröcher (im Bild ganz rechts) die Mitglieder des Landwirtschaftsausschusses in „seiner“ Behörde in Hannover. Das Bundessortenamt gehört als selbstständige Bundesoberbehörde zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Es ist für die Zulassung und den Sortenschutz von Pflanzensorten und die damit zusammenhängenden Angelegenheiten zuständig. Das Amt prüft auf Antrag der Pflanzenzüchter für jede neue Sorte, ob die Voraussetzungen für die Erteilung des Sortenschutzes oder für die Sortenzulassung erfüllt sind. Weitere Aufgabe des Bundesamtes ist die Mitwirkung an der Weiterentwicklung des sorten- und saatgutrechtlichen Rahmens auf nationaler und internationaler Ebene.

Kulturreise Osnabrück – Arbeitskreisbereisung der Abgeordneten

Katholische und evangelische Erwachsenenbildung (v.l.n.r.): Michael Sommer, Clemens Lammerskitten, Christoph Plett, Jörg Hillmer, Burkhard Jasper, Dr. Frank Buskotte, Pastor Frieder Marahrens, Anette Meyer zu Strohen und Christian Calderone

Am Montag war der Ausschuss für Kultur und Wissenschaft zu Besuch in Osnabrück. Im Rahmen einer Bereisung besuchten die Ausschussmitglieder verschiedene kulturelle Einrichtungen in Osnabrück, darunter die Erwachsenenbildung, die Musik und Kunstschule, sowie die Probebühne. Frau Meyer zu Strohen nimmt als Landtagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Osnabrück-Ost ebenfalls an Bereisungsterminen der anderen Ausschüsse nach Osnabrück teil. In diesem Fall hat der Kollege Burkhard Jasper den Ausschuss für Wissenschaft und Kultur nach Osnabrück eingeladen.

Die Abgeordneten starteten ihre Tour bei der katholischen und evangelischen Erwachsenenbildung. Dort informierten der Vorsitzende Herr Sommer und der Geschäftsführer der KEB Herr Dr. Buskotte die Teilnehmer über die Einrichtung. Nach einem kurzen Imbiss ging es dann weiter zur Probebühne. Diese bietet seit mittlerweile über 50 Jahren den Darstellern des Amateurtheaters die Möglichkeit ihre Liebe zum Theater auszuüben. Sie besteht ausschließlich aus Ehrenamtlichen, die in ihrer Freizeit ihrem Hobby, dem Theaterspielen nachgehen. Zweimal wöchentlich proben sie zusammen – hinzu kommen die Auftritte. Seit 50 Jahren stellt die Probebühne nun schon Stücke auf die Beine. Das ist nur dank des umfangreichen Engagement der Ehrenamtlichen möglich. Frau Meyer zu Strohen zeigte sich sichtlich begeistert.

v.l.n.r.: Christoph Plett, Burkhard Jasper, Jörg Hillmer, Anette Meyer zu Strohen

Anschließend folgte ein Termin in der Musik und Kunstschule an der Caprivistraße. Dort informierte die Leiterin Frau Sigrid Neugebauer-Schettler über das Programm „Wir machen Musik“, bei dem die Musikschulen mit Kindertageseinrichtungen kooperieren, um den Kindern Musik näher zu bringen.

Über 8 Millionen Euro für Osnabrücker Schulen

Aus den Bundesmitteln des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes leitet der Niedersächsische Landtag über 8 Millionen Euro nach Osnabrück, wie die Landtagsabgeordnete Anette Meyer zu Strohen erklärt. Diese Mittel stehen für Schulsanierungen zur Verfügung. Profitieren wird hiervon auch die Bernhard-Overberg-Schule, die nicht nur grundlegend saniert, sondern dem Wunsch der Eltern und Lehrer folgend zur Ganztagsschule ausgebaut wird. Hierzu liegt bereits ein Raumkonzept vor. „Es freut mich, dass wir mit diesen Geldern die Möglichkeit haben, den Wunsch zur Errichtung einer Ganztagsschule an diesem Standort schnell erfüllen zu können“, äußert sich Anette Meyer zu Strohen und weist abschließend darauf hin, dass nach Hannover für Osnabrück der zweithöchste Betrag festgesetzt wurde.

Jugendbildung nicht vergessen – Besuch beim Landesjugendring Niedersachsen

Jugendliche brauchen unsere Unterstützung, wenn ihre Interessen in unserer Gesellschaft berücksichtigt werden sollen. Der Landesjugendring Niedersachsen gestaltet und sichert die Rahmenbedingungen der Jugendarbeit, bezieht Stellung, startet Initiativen, veranstaltet Fachtagungen und ist Informations- und Servicestelle für die Jugendarbeit in Niedersachsen. Im Landesjugendring Niedersachsen haben sich insgesamt 19 landesweit aktive Jugendorganisationen mit rund 500.000 Mitgliedern zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Somit ist er die größte und einzige Interessengemeinschaft für Jugendliche in Niedersachsen.

Auch wenn es zahlreiche verschiedene Verbandsprofile gibt, so ist es dennoch wichtig, dass sich alle auf gemeinsame Positionen verständigen und im Sinne aller mit einer Stimme sprechen. Solche Prozesse werden im Landesjugendring koordiniert und über seine Repräsentantinnen und Repräsentanten nach außen getragen.

„Beratung vor Sanktion“ – CDU will Vereine beim Datenschutz entlasten

Mitgliederverwaltung, Datenverarbeitung und Teilnehmerlisten: Für 56.750 Vereine in Niedersachsen gilt seit dem 25. Mai 2018 die Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO. Auch in Osnabrück stellt die praktische Umsetzung dieser Verordnung die ehrenamtlich Tätigen vor große Herausforderungen – vor allem aufgrund teils erheblicher Sanktionen, die bei Zuwiderhandlung drohen. Aus Sicht der CDU-Landtagsabgeordneten Anette Meyer zu Strohen muss die Politik nun gegensteuern: „Wir wollen diejenigen in unserer Stadt, die sich ehrenamtlich engagieren, die Arbeit erleichtern und nicht durch komplizierte Regelungen erschweren.“ In einem Entschließungsantrag fordert die CDU die Landesdatenschutzbeauftragte nun auf, bei einem Erstverstoß den Grundsatz „Beratung vor Sanktion“ zu befolgen.

„Sollte sie diesem Ansinnen folgen, müssten Vereine zunächst keine Bußgelder befürchten“, sagt die Abgeordnete Meyer zu Strohen. Darüber hinaus sei die Datenschutzbeauftragte als Aufsichtsbehörde des Landes gebeten worden, ehrenamtlich Tätige bestmöglich zu beraten und zu schulen: „So wichtig der Schutz persönlicher Daten ist, so komplex ist das Gesetz, das diesen Schutz garantiert. Wir wünschen uns anwenderfreundliche und konkrete Handlungs- und Formulierungshilfen für Vereine, damit sie mit den neuen Regeln rechtssicher umgehen können.“

Auch die Landesregierung wird gebeten, sich im Bund für Erleichterungen einzusetzen. „Unser Ziel ist, dass ehrenamtlich tätige Vereine von ihrer Verpflichtung befreit werden, einen eigenen Datenschutzbeauftragten zu benennen. Eine solche Änderung würde auch unsere Osnabrücker Vereine erheblich entlasten,“ so Frau Meyer zu Strohen abschließend.

Mut zur Haltung – Welche Verantwortung für die Gesellschaft haben wir?

v.l.n.r.: Burkhard Jasper, Anja Reschke und Anette Meyer zu Strohen

Unter diesem Motto (Mut zur Haltung – Welche Verantwortung für die Gesellschaft haben wir?) fand gestern Abend ein parlamentarischer Abend des Katholischen Büros Niedersachsens statt. Frau Anja Reschke, Journalistin und Moderatorin (hier in der Mitte), war die Referentin an diesem Abend. Im Rahmen ihres Vortrages hat sie sich insbesondere mit den Unterschieden zwischen einer Meinung und einer Haltung befasst.