Mittel aus Programm „Niedersachsen dreht auf“ für Osnabrücker Projekte

„Auch Osnabrück wird beim Programm „Niedersachsen dreht auf“ berücksichtigt“, freut sich Anette Meyer zu Strohen. Wie die CDU-Landtagsabgeordnete mitteilt, werden zum ersten Antragsstichtag  drei Projekte aus Osnabrück mit Landesmitteln gefördert, die sich künstlerisch mit der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung auseinandersetzen.

Bewilligt werden Mittel in Höhe von 14.200 Euro für „Lyrik und Musik Café unterwegs“  und von 15.528 Euro für „World leader / Weltlenker – Portraits“. Für das Projekt „Narziss und Gold – MOND“ erhält das Musiktheater Lupe 27.000 Euro.  Dabei werden nur Neuproduktionen mit einer hohen künstlerischen Qualität gefördert. „Die Auswahl zeigt, dass Einrichtungen in Osnabrück diesen Ansprüchen entsprechen.“

Für das Programm „Niedersachsen dreht auf“ können noch bis zum 28. Februar 2021 Anträge gestellt werden. Erstattet werden Ausgaben, die durch Vertragsabschluss mit Soloselbstständigen oder Zusammenschlüssen von Soloselbstständigen für ihre Beteiligung an kulturellen Veranstaltungen oder im Bereich der kulturellen Bildung entstehen. Derzeit bewegt besonders, welche Schwierigkeiten Soloselbstständige zurzeit haben. Diese Probleme verschärfen sich, weil die Corona-Pandemie so lange dauert und Lockerungen in der jetzigen Situation mit hohen Infektionszahlen das falsche Signal wären. Das Programm „Niedersachsen dreht auf“ bietet in dieser Lage eine Perspektive für das neue Jahr!

Land unterstützt Figurentheater mit 18.000 Euro

Das Osnabrücker Figurentheater erhält vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur eine Förderung in Höhe von 18.000 Euro, teilen die CDU-Landtagsabgeordneten Anette Meyer zu Strohen und Burkhard Jasper mit. Das Land unterstützt mit dieser Zuwendung die Produktion „Als die Tiere den Wald verließen“.

Die beiden Abgeordneten freuen sich über diese Unterstützung: „Gerade in dieser für die Kulturszene schwierigen Zeit unterstreicht die Auswahl der Produktion die hervorragende Arbeit und große Bedeutung des Osnabrücker Figurentheaters.“

Kulturministerium unterstützt vier kulturelle Einrichtungen und Projekte in Osnabrück im ersten Halbjahr 2021

Das Piesberger Gesellschaftshaus, die Lagerhalle Osnabrück, der Verein Exil und die Jugend- und Kinderschutzinitiative Osnabrück (JuKS) werden im Jahr 2021 mit Mitteln des Landes Niedersachsen gefördert. Für Investions-maßnahmen erhält das Piesberger Gesellschaftshaus über 25.000 Euro und die Lagerhalle kann sich über 100.000 Euro freuen. Das Projekt “Heimat passt in keinen Koffer” des Vereins “Exil” wird mit 5.600 Euro und JuKS für “Spuren” mit 11.800 Euro unterstützt.

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) unterstützt landesweit 62 soziokulturelle Vorhaben in Niedersachsen mit insgesamt ca. 1,05 Millionen Euro. 500.000 Euro werden vom MWK direkt für zehn Investitionsvorhaben vergeben. Weitere rund 544.000 Euro Landesmittel stellt das MWK dem Landesverband Soziokultur Niedersachsen e.V. (LV Soziokultur) für die Förderung soziokultureller Projekte und Strukturmaßnahmen im erste Halbjahr 2021 zur Verfügung.

„Die Soziokultur schafft die Räume für menschliche Begegnungen, die uns derzeit so fehlen“, so der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler. „Mit der Förderung dieser Projekte und Investitionen unterstreicht das Land den Willen, auch in schwierigen Zeiten die Kultur in Niedersachsen verlässlich zu unterstützen, um in Zukunft ein vielfältiges Kulturleben zu ermöglichen.“

Der LV Soziokultur fördert mit insgesamt rund 378.000 Euro aus Landesmitteln soziokulturelle Projekte in Niedersachsen. Dem Beirat war es bei seinen Entscheidungen besonders wichtig, Projekte zu unterstützen, die Orte für Begegnung schaffen und mit denen die Regionen belebt werden. Ebenso wichtig war es dem Beirat, Projekte zu fördern, die interkulturelle Themen bearbeiten und solche, mit denen junge Künstler*innen aufgebaut werden.

Dorit Klüver, Geschäftsführerin des LV Soziokultur: „Die 36 geförderten Projekte zeigen ein breites künstlerisches Spektrum. Sie bewegen sich von der theaterpädagogischen Arbeit zu Heimat und Fremde über Podcast-Projekte mit Jugendlichen oder der künstlerischen Auseinandersetzung mit Schützenswertem aller Couleur und generationenübergreifenden Schreibwerkstätten zu den pandemiebedingten Ängsten. Sie alle spiegeln die Vielfalt und den spartenübergreifenden Ansatz von Soziokultur in Niedersachsen. Das Einbinden der Bevölkerung schon bei der Konzeption der Vorhaben ist ein wesentliches Merkmal der geförderten Vorhaben.“

Darüber hinaus profitieren 16 Vereine von einer Strukturförderung in Höhe von insgesamt rund 166.000 Euro. Damit werden sie unter anderem dabei unterstützt, sich personell gut für die Zukunft aufzustellen. Dies war dem Beirat – gerade in dieser für Kulturvereine schwierigen Zeit – ein besonderes Anliegen.

Ministerium fördert Kunsthalle Osnabrück und Kunstverein Hase29

Mit insgesamt 900.000 Euro fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur im kommenden Jahr Ausstellungen und Vermittlungsprogramme von 25 niedersächsischen Kunstvereinen. Kunstvereine spielen eine herausragende Rolle für die Präsentation und Vermittlung zeitgenössischer Kunst. Dabei reicht der Wirkungsradius der Vereine von der Großstadt bis in den ländlichen Raum. Sie zeigen internationale Positionen auf Augenhöhe mit den Museen, vernetzen die lokale Szene und entwickeln ein breites Angebot im Bereich kultureller Bildung. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler haben ihre institutionellen Erstausstellungen in Kunstvereinen. Gleichzeitig integrieren die Vereine andere künstlerische Disziplinen, arbeiten mit Schulen zusammen und führen neue Besucherschichten an die Bildende Kunst heran. Eine herausragende Qualität der Kunstvereine ist ihre besondere Nähe zu den Künstlerinnen und Künstlern und der direkte Dialog mit dem Publikum.

Gefördert werden Ausstellungsprogramme, die eine hohe Qualität haben und eine qualifizierte Vermittlung beinhalten. Zu den Förderkriterien gehören insbesondere die Präsentation zeitgenössischer Kunst, die überregionale Bedeutung des Programms, innovative Vermittlungsformate und die Förderung von Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern.

In Osnabrück wird die Kunsthalle mit insgesamt 40.000 Euro und die Hase29 – Gesellschaft für zeitgenössische Kunst Osnabrück e.V. mit insgesamt 7.000 Euro gefördert. Dies Zuwendungen unterstreichen die Bedeutung der beiden Osnabrücker Institutionen.

Neue Corona-Regelungen über den Jahreswechsel

Foto: André Havergo

Nachdem wir in den vergangenen Wochen die Infektionsentwicklung in Niedersachsen deutlich zurückdrängen konnten, haben wir nun wieder deutlich steigende Zahlen. Bundesweit haben wir neue Negativ-Rekordwerte und alle 2,5 Minuten ist gestern ein Mensch an oder mit Covid-19 gestorben.

Die Landesregierung hat heute morgen über weitere Maßnahmen beraten und jetzt zu Beginn der heutigen Plenarsitzung den Landtag unterrichtet. Für den Zeitraum vom 19.12.2020 bis 10.01.2021 sollen folgende Rahmenbedingungen gelten:

Grundsätzlich dürfen sich im privaten und öffentlichen Bereich nur 5 Personen aus maximal 2 Haushalten (ausgenommen Kinder unter 14 Jahren) treffen. Ausgenommen hiervon ist das Weihnachtsfest an Heilig Abend sowie am 1. und 2. Weihnachtstag. Hier wird die Personenzahl auf 10 Personen erhöht, um die Familien zumindest in kleinen Runden zusammen kommen zu lassen.

Zusätzlich können Eltern bereits ab dem kommenden Montag selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken. Ab dem 19.12. war ohnehin bereits der vorgezogene Start der Weihnachtsferien geplant. Für Kinder, deren Betreuung nicht sichergestellt werden kann, wird es am 21.12. und 22.12. Angebote in den Schulen geben.

Welche Auswirkungen es für den Einzelhandel nach Weihnachten geben wird, ist derzeit noch nicht entschieden. Vermutlich wird es bereits am Wochenende auch zu dieser Fragestellung eine weitere Ministerpräsidentenkonferenz geben.

Niedersachsen wirbt hier für bundesweit einheitliche Regelungen. Die Landesregierung hat heute ein weiteres Mal eindringlich zum Mitmachen aufgefordert. Es geht eben nicht nur um Zahlen und Statistiken, sondern um Menschenleben.

Alle Entwicklungen im NDR-Ticker:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-News-Ticker-Niedersachsen-nimmt-geplante-Lockerungen-zurueck,coronaliveticker696.html

Studierende werden mit verlängerter Regelstudienzeit entlastet

Hannover. „Mit dem Haushaltsbegleitgesetz bringen wir auch die Novelle des Niedersächsischen Hochschulgesetzes auf den Weg. Die Novelle bewirkt dass für jeden, der zu Corona-Zeiten studiert, eine um ein Semester verlängerte Regelstudienzeit gelten wird“, so Jörg Hillmer, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion. Eine solche Regelung käme nicht nur denjenigen zugute, die im Sommersemester 2020 studiert hätten, sondern etwa auch denjenigen, die im Sommersemester 2021 ihr Studium aufnähmen – für den wahrscheinlichen Fall, dass in diesem Semester noch Corona bedingte Einschränkungen beständen.

„Diese Regelung wird in vielen Fällen aber sicherlich erst am Ende des Studiums relevant, wenn es um die Frage gehe, ob alle Prüfungen innerhalb der Regelstudienzeit hätten absolviert werden können, so Hillmer weiter.

Der Wissenschaftspolitiker betonte, dass damit eine flexibel handhabbare Möglichkeit jenseits einer Härtefallregelung geschaffen werde, die aber gleichzeitig die Möglichkeit, zusätzlich einen Härtefallantrag zu stellen, nicht beschneide.

„Damit wird man die Interessen der Studierenden aus unserer Sicht am besten gerecht“, so Hillmer abschließend.

Volkstrauertag 75 Jahre nach Kriegsende

Der Volkstrauertag ist bald 100 Jahre alt. Eingeführt wurde er ursprünglich durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zum Gedenken an die vielen Millionen Opfer des Ersten Weltkrieges. Rund 9,4 Millionen Menschen starben damals binnen vier Jahren auf den Schlachtfeldern, eine ganze Generation junger Männer wurde ausgelöscht. Die erste offizielle Feierstunde zum Volkstrauertag fand 1922 im Deutschen Reichstag in Berlin statt.

Auch dieses Jahr – 75 Jahre nach Kriegsende – gedenken wir trotz Corona-Pandemie allen Opfern von Krieg und Gewalt und des Nationalsozialismus. Gemeinsam stehen wir für den Frieden in Europa und allen Teilen der Welt ein. Dieses Jahr ist er der Gedenktag der deutsch-britischen Freundschaft gewidmet.

38,4 Millionen Euro für das neue Justizzentrum am Neumarkt

Quelle: Siegerentwurf von léonwohlhage

„Wir freuen uns sehr, dass der Haushaltsausschuss heute 38,4 Millionen Euro für den nächsten Bauabschnitt des neuen Justizzentrums am Neumarkt bewilligt hat. Unser langjähriger Einsatz für die Sanierungsmaßnahmen an Amts- und Landgericht hat sich gelohnt, sodass die Arbeiten zeitnah fortgesetzt werden können“, so die CDU-Landtagsabgeordnete Anette Meyer zu Strohen.

Mit dem seit langem geplanten Erweiterungsbau soll die Raumnot der Osnabrücker Gerichte endgültig behoben werden. Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im Jahr 2015 mit knapp vier Millionen Euro steht nun der zweite, weitaus umfangreichere Bauabschnitt an. Seit Ende 2018 liegt der Entwurf des Preisträgers für das neue Justizzentrum vor. So soll das Gefängnis aus der Preußenzeit abgerissen und durch einen fünfgeschossigen Gebäudekomplex ersetzt werden. „Der nächste Bauabschnitt umfasst unter anderem den Bau eines gemeinsamen Eingangsbereichs von Amtsgericht und Landgericht, das neue Untersuchungsgefängnis und soll für mehr Barrierefreiheit sorgen. Dadurch sollen Arbeitsbedingungen und -sicherheit verbessert werden. Ein wichtiger Schritt für unser neues Justizzentrum“, so Meyer zu Strohen abschließend.

Breite Zustimmung zum rot-schwarzen Corona-Krisenmanagement

Fast 70 Prozent sind mit dem Krisenmanagement der Landesregierung in der Pandemie zufrieden oder sehr zufrieden. Der Zuspruch reicht weit über die Anhänger der beiden Koalitionspartner hinaus. Auch bei den Anhängern der Oppositionsparteien ist das Krisenmanagement in weiten Kreisen sehr anerkannt.

Die aktuell zur Corona-Eindämmung geltenden Auflagen und Alltags-beeinträchtigungen betrachten 65 Prozent der Niedersachsen alles in allem als angemessen. Jeder Vierte (23 Prozent) wünscht sich sogar weitergehende Maßnahmen im Umgang mit der Pandemie.

Obschon immerhin die Hälfte der Befragten die wirtschaftliche Lage im Land positiv betrachtet, haben 68 Prozent große oder gar sehr große Sorge vor einer Verschlechterung. Hier gilt es, in den kommenden Wochen und Monaten zielgerichtete Hilfsmaßnahmen für besonders betroffene Branchen auf den Weg zu bringen.

Zum Schutz der Bevölkerung und unseres Gesundheitssystems haben wir in den vergangenen Monaten sehr harte Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens vorgenommen. Keine dieser Entscheidungen ist uns leicht gefallen. Umso mehr sind wir erleichtert, dass eine große Mehrheit der Bevölkerung unserem Kurs folgt. Diese breite Unterstützung ist nicht selbstverständlich und unglaublich wichtig, wenn es darum geht, in den Wintermonaten möglicherweise wieder schärfere Maßnahmen zu ergreifen. Wir werden mit diesem Vertrauen sorgsam umgehen.

Als CDU haben wir allerdings auch die wirtschaftliche Entwicklung klar im Blick und werden weiterhin alles unternehmen, besonders betroffene Branchen zu unterstützen. Den zahlreichen Hilfsprogrammen von Wirtschaftsminister Bernd Althusmann ist es zu verdanken, dass die wirtschaftliche Lage im Land noch so positiv gesehen wird. Die Beschäftigten und Betriebe im Land können sich darauf verlassen, dass ihnen Bernd Althusmann auch in der kommenden Zeit mit aller Kraft zur Seite stehen wird. Das gleiche gilt für unsere Fraktion. Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz.