Vortrag und Diskussion über Einbruchskriminalität in Nahne

Bei dem traditionellen Spargelessen des CDU-Ortsverbandes in Nahne stand das Thema Einbruchskriminalität im Vordergrund. Den Anwesenden wurden Möglichkeiten aufgezeigt, ihr Haus oder ihre Wohnung vor Einbruchskriminalität zu sichern – Anette Meyer zu Strohen betont die Innere Sicherheit als Kernaufgabe des Staates.

Am Freitag, den 19. Mai war Anette Meyer zu Strohen zu Gast bei dem traditionellen Spargelessen des Ortsverbandes der CDU in Nahne. Nachdem sie zunächst über ihre Stadt- und Landtagsarbeit berichtet hatte wurde auch über eines der wichtigsten Probleme gesprochen, das die Bürger derzeit in Niedersachsen und besonders auch in Osnabrück beschäftigt: die Einbruchskriminalität.

„Wie schütze ich mein Zuhause und was kann die Polizei dazu beitragen“, lautete daher auch der Titel des Vortrages von Sven Schoppenhorst, Polizeikommissar in Münster und Mitglied des Stadtrates von Osnabrück.

Martin Schmitz, der Beauftragte für Kriminalprävention von der Polizeiinspektion Osnabrück zeigte den Anwesenden dann praktische Möglichkeiten, ihr Haus oder ihre Wohnung sicherer zu machen. Unter anderem wurden auch einbruchssichere Fenster vorgestellt, die durch zusätzliche Scharniere und Sicherungen kaum bzw. nur sehr schwer auszuhebeln sind. Des Weiteren wurden Möglichkeiten aufgezeigt die Türen und Fenster nachzurüsten, ohne diese gleich zu ersetzen. Schmitz betont, dass die Bürger ihr Haus bereits durch solche Investitionen oder durch ihre Verhaltensweisen sichern können. Er rät beispielsweise dringend davon ab, Hinweise auf die eigene Abwesenheit zu geben oder Türen und Fenster geöffnet zu lassen.

„Ich bin fest davon überzeigt, dass solche Veransaltungen wichtig sind, um die Bürger aufzuklären und den Selbstschutzgedanken zu stärken. Ohne Selbstinitiative und nachbarschaftliche Hilfe haben die Einbrecher leichtes Spiel“, so Meyer zu Strohen während der Veranstaltung. „Auf der anderen Seite ist es natürlich nach wie vor die Aufgabe des Staates, die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten und Kriminelle zur Verantwortung zu ziehen. Wir können die Bürger nicht mit dem Problem alleine lassen.“

Nach Meinung der Abgeordneten müssen die Sicherheitskräfte vor allem  personell und materiell gestärkt werden. Auch die länderübergreifende Zusammenarbeit von Behörden und der verstärkte Einsatz von Videoüberwachung sind demnach nötig, um das Problem dauerhaft in den Griff zu bekommen.