Stadtrat beschließt Maßnahmen zur Bekämpfung von Jakobskreuzkraut

Der Stadtrat in Osnabrück beschließt Bekämpfungsmaßnahmen – Antrag von CDU/ BOB angenommen

Das Jakobskreuzkraut sorgt bereits seit einiger Zeit für Schlagzeilen. In den letzten Jahren ist eine zunehmende Ausbreitung der giftigen Pflanzenart an verschiedenen Stellen in Niedersachsen zu beobachten. Auch das Stadtgebiet in Osnabrück ist hiervon betroffen.

Auf Antrag der CDU/ BOB-Gruppe hat sich der Osnabrücker Stadtrat nun dem Thema gewidmet und beschlossen, angemessene Bekämpfungsmaßnahmen gegen das Jakobskreuzkraut, sowie gegen den ebenfalls giftigen Riesen-Bärenklau zu veranlassen.

Laut Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wirken die Inhaltsstoffe der Kreuzkräuter stark leberschädigend , krebserregend, sowie embryonen- und erbgutschädigend. Bei Menschen kann Hautkontakt oder Verschlucken negative Reaktionen hervorrufen. Besondere Gefahr bis hin zum Tod besteht jedoch für Tiere, ganz besonders für Pferde und Rinder, da das Kreuzkraut ins Heu geraten kann, wo es kaum bis gar nicht auffällt.

Der Riesen-Bärenklau führt zu schweren Hautreaktionen beim Menschen, vergleichbar einer Verbrennung dritten Grades und kann daher sogar den Aufenthalt in einer Klinik notwendig machen.

Durch den Antrag von CDU und BOB wird die Verwaltung nun beauftragt eine Erhebung zur Ausbreitung der beiden Pflanzen durchzuführen und im Anschluss angemessene Pflege- und Bekämpfungsmaßnahmen durchzuführen. Prioritär sind dabei die Bereiche von Kinderspielplätzen zu behandeln.

Auch im Niedersächsischen Landtag wurde bereits ein Antrag gestellt, eine Strategie gegen die Ausbreitung des gefährlichen Jakobskreuzkrautes zu entwickeln, der auch von der CDU unterstützt wurde. Leider sah die Landesregierung hier keinen Handlungsbedarf. Durch unsere Initiative im Stadtrat wollen wir das Problem jedoch zumindest in Osnabrück angehen und die weitere Ausbreitung dieser gefährlichen Pflanzen verhindern.

Den Antrag der CDU/ BOB-Gruppe finden Sie hier