Besuch bei dem Wurst- und Schinkenspezialisten Bedford

Besuch des Arbeitskreises Landwirtschaft der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag bei dem Osnabrücker Traditionsunternehmen Bedford GmbH & Co. KG.

  Im Rahmen der Aktionswoche „Leuchttürme der Lebensmittelproduktion in Niedersachsen“ hat der Arbeitskreis Landwirtschaft der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag mehrere Unternehmen der Lebensmittelbranche besucht, um sich über deren personelle und wirtschaftliche Situation zu informieren und neue Impulse für die zukünftige politische Arbeit der CDU zu sammeln. Bei einem Termin in Osnabrück war auch die Landtagsabgeordnete Anette Meyer zu Strohen dabei.

„Ich freue mich sehr, dass mein Vorschlag berücksichtigt wurde, auch die Bedford GmbH & Co. KG aus Osnabrück in das Programm aufzunehmen“, so die Abgeordnete. Als inhabergeführtes Osnabrücker Familienunternehmen ist Bedford mittlerweile überregional für seine Wurst- und Schinkenspezialitäten bekannt. Dabei engagiert sich das Unternehmen auch in sozialen Projekten. So stellt Bedford seit einigen Jahren auch den „Osnabrücker Friedensschinken“ her. Von jedem verkauften Schinken geht ein Euro in den Spendentopf des Kinderhilfswerks „terre des hommes“, das sich international dafür einsetzt, Kindern in Kriegs- und Krisengebieten eine Zukunft zu bieten. Auch auf dem Bereich des Tierwohls ist Bedford aktiv und unterstützt die Offenstallhaltung von Schweinen.

Der Geschäftsführer Bert Mutsaers machte die Abgeordneten während eines einstündigen Rundganges durch das Unternehmen mit sämtlichen Produktionsschritten der Verarbeitung vertraut. Die zunehmende Automatisierung der Arbeitsschritte beeindruckte die Abgeordneten dabei besonders.

„Wir versuchen traditionelle Handwerkskunst mit modernster Technik zu verbinden“, stellt der Geschäftsführer klar. „Auch wenn die Technik vieles vereinfachet, darf die Qualität unserer Erzeugnisse in keinem Fall vernachlässigt werden. Wir untersuchen täglich, ob die Marge unseren Qualitätsvorstellungen entspricht“.

Nach der Führung gab es die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch, während die Abgeordneten die Möglichkeit hatten, sich selbst von einigen Bedford-Produkten zu überzeugen. Wie alle besuchten Unternehmen in dieser Woche, durfte auch der Geschäftsführer von Bedford einen persönlichen Wunsch an die Politik richten. Das drängendste Problem sieht Bert Mutsaers dabei in der zunehmenden Bürokratisierung. Die Anforderungen, die an Unternehmen, insbesondere in der Lebensmittelindustrie gestellt werden, hätten ein absurd hohes Niveau erhalten. Hierbei muss dringend Abhilfe geschafft werden. Des Weiteren müsse bei Fragen, die sowohl den Umweltschutz, als auch das Tierwohl betreffen, stets abgewogen werden. Dies betrifft insbesondere die Haltung von Tieren und die Emission von Schadstoffen und Gerüchen. Oft genug könne man nicht immer beide Seiten gleichermaßen berücksichtigen. In diesem Fall sollte zugunsten des Tierwohls entschieden werden.

„Der Besuch von Unternehmen vor Ort und das gemeinsame Gespräch sind unverzichtbar. Nur so findet man heraus, wo den Unternehmen der Schuh drückt,“ betont die Abgeordnete Meyer zu Strohen. „Insgesamt können wir froh sein, über die Innovation und das soziale und ökologische Verantwortungsgefühl der vielen mittelständischen Unternehmen in Niedersachsen.“ Die Abgeordneten sicherten zu, die gewonnen Impulse in die zukünftige politische Arbeit einfließen zu lassen.