Besuch beim Finanzamt Osnabrück-Stadt

Gemeinsames Gespräch mit der Vorsteherin Petra Kalscher, den Sachgebietsleitern und dem Personalrat. Nachwuchs und Technologisierung beschäftigen das Finanzamt in Osnabrück.

Am 11. Juli besuchten die Osnabrücker Landtagsabgeordneten Anette Meyer zu Strohen, Reinhold Hilbers und Burkhard Jasper das Finanzamt Osnabrück-Stadt. Mit einem Steueraufkommen von 1,5 Milliarden Euro (2015) hat das Finanzamt Osnabrück das dritthöchste Steueraufkommen aller Niedersächsischer Finanzämter und beschäftigt ca. 250 Mitarbeiter.

In einem gemeinsamen Gespräch mit der Vorsteherin Petra Kalscher, den Sachgebietsleitern und dem Personalrat wurde unter anderem über die Nachwuchssituation des Finanzamtes gesprochen. In der Zukunft werden viele Mitarbeiter aufgrund des Alters ausscheiden. Die Gesprächspartner einigten sich darauf, dass es besonders wichtig ist, die Attraktivität der Beschäftigung im mittleren Dienst zu steigern um Nachwuchs für die frei werdenden Stellen zu gewinnen und junge Leute anzusprechen.

Des Weiteren wurde auch der Einfluss der Digitalisierung auf die Steuerverwaltung thematisiert. Durch moderne Software und Technologisierung können die Verfahren beschleunigt werden. Dies sorgt für mehr Effizienz und würde sowohl den Mitarbeitern, als auch den Steuerberatern und Privatpersonen entgegenkommen. Bereits jetzt stellen sich die Niedersächsischen Finanzämter auf die Arbeit mit einem neuen Software-System ein. In Anbetracht der rasanten Entwicklungen bei den Unternehmen sollten auch die Finanzämter auf einem modernen Stand sein.

Die Abgeordneten versicherten, sich für die Untersützung dieses Prozesses durch die Politik einzusetzen.