„Wege ins Studium öffnen“ – neun weitere Projekte erhalten Landesförderung – darunter auch Osnabrück

Mehr Chancengleichheit bei der Hochschulbildung – das ist das Ziel des Förderprogramms „Wege ins Studium öffnen“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur. Im Rahmen des Programms werden Projekte an Universitäten und Fachhochschulen gefördert, die jungen Menschen aus bildungsfernen Schichten den Weg an die Hochschule erleichtern sollen. Für die Jahre 2018 bis 2020 ist nun die Förderentscheidung gefallen: Das Ministerium wird neun Projekte mit insgesamt über drei Millionen Euro unterstützen. Die Mittel stammen aus dem Hochschulpakt. Die Fachhochschule und die Universität Osnabrück sind mit ihrem Projekt : „Mein Weg, mein Studium – Erfolgreiche Wege in und durch das Studium für Menschen mit Migrationshintergrund“ eines dieser Projekte. Beide Hochschulen führen seit 2012 mit großem Erfolg Maßnahmen im Rahmen der Förderprogramme „Wege ins Studium öffnen“ durch. Erstmalig wurde ein Verbundantrag eingereicht, bei dem diese Maßnahmen weitergeführt und auf die Zielgruppe „Studieninteressierte mit Migrationshintergrund“ ausgeweitet werden sollen. Die Begleitforschung und Wirksamkeitsanalysen sollen dabei von der Universität koordiniert werden. Die Fördersumme beläuft sich auf 430.000 EUR.

Eine Vielzahl gesellschaftlicher Gruppen ist an den Hochschulen unterrepräsentiert – die Gründe dafür sind vielfältig. So wird in Deutschland der Bildungsweg beispielsweise noch immer maßgeblich vom Elternhaus geprägt. Von 100 Kindern, bei denen zumindest ein Elternteil studiert hat, studieren 77, hat kein Elternteil studiert sind es nur 23[1].

Seit 2012 ruft das Ministerium die niedersächsischen Hochschulen deshalb auf, sich mit kreativen Ideen an dem Förderprogramm zu beteiligen und auf diesem Weg konkrete Hilfestellung bei der Studienplatzwahl, dem Einstieg ins Studium oder dem Übergang in den Beruf zu leisten. Mit zielgruppenspezifischen Konzepten wenden sich die geförderten Projekte beispielsweise an junge Menschen, die als erste in ihrer Familie studieren, einen Migrationshintergrund haben, geflüchtet oder während ihrer Kindheit auf staatliche Fürsorge angewiesen sind. Als zusätzlicher Schwerpunkt wurde in der aktuellen Förderphase eine wissenschaftliche Begleitforschung in das Programm aufgenommen. Ziel ist es herauszufinden, ob die ergriffenen Maßnahmen die jeweilige Zielgruppe des Projektes erreichen und welche Auswirkungen sie haben.

[1] Quelle: 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks durchgeführt durch das HIS- Institut für Hochschulforschung. BMBF, 2013, S. 113

 

Neujahrsempfang der CDU Osnabrück

Die CDU Osnabrück veranstaltete am vergangenen Freitag ihren traditionellen Neujahrsemfpang. In diesem Jahr lud die CDU in das Restaurant „Wirtschaftswunder“ des Arcona Living in Osnabrück ein.

Bei Kaffee und Kuchen begrüßte Dr. E.h. Fritz Brickwedde die zahlreichen Gäste (über 115 waren anwesend) und berichtete mit einigen Worten über die aktuellen kommunalpolitischen Themen der Stadt Osnabrück; unter anderem die derzeitige Verkehrssituation in der Stadt. Im Anschluss gab unser Bundestagsabgeordnete Dr. Mathias Middelberg einen Einblick in die aktuell laufenden Koalitionsgespräche und erinnerte, dass bei den Verhandlungen nicht die wesentlichen Dinge aus den Augen verloren werden dürften. Gegen 17:00 Uhr traf Finanzminister Reinhold Hilbers ein und äußerte sich zu den aktuellen finanzpolitischen Themen in Niedersachsen, so z.B. zum Thema Beitragfreiheit für Kita´s in Niedersachsen.

Besuch der Internationalen Grünen Woche in Berlin

Gestern Abend machte sich der Landwirtschaftsausschuss im Anschluss an das Pleunum auf den Weg nach Berlin, um dort die Grüne Woche zu besuchen.

Die Grüne Woche (kurz IGW) findet seit 1926 statt. Sie ist international einzigartig und findet in diesem Jahr nun schon zum 83. Mal statt. Gegründet im Berlin der goldenen Zwanziger, ist sie heute die größte internationale Ausstellung für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau.

Die IGW ist zudem Ausgangspunkt für das Global Forum for Food and Agriculture (kurz GFFA). Hier treffen sich über 80 internationale Ministerien und Nahrungsmittelproduzenten und zeigen, was die Welt der Nahrungs- und Genussmittel zu bieten hat.

Traditionspflege und Innovationen zu vereinen ist die große Herausforderung. Die IGW weiß wie Traditionen gepflegt und gleichzeitig Innovationen, für das fortlaufende Bestehen, geschaffen werden. Die Themen nachwachsende Rohstoffe, Bio, Gartenbau und der ländliche Raum der Zukunft gewinnen immer weiter an Bedeutung. Über 1.600 Austeller und 400.000 Besucher verzeichnet die IGW jedes Jahr. Noch bis Sonntag haben Sie Möglichkeit die Messe selbst zu besuchen.

Alle Informationen hierzu finden Sie unter https://www.gruenewoche.de/

 

Neujahrsempfang des Osnabrücker Anwalts- und Notarverein

Osnabrück. Anwälte und Notare der Stadt Osnabrück begehen gemeinsamen Neujahrsemfang – in diesem Jahr mit der niedersächsischen Justizministerin Frau Barbara Havliza als Gastrednerin.

Schwerpunktthemen des diesjährigen Empfangs waren die Sicherheit für die Justiz zu stärken, sowie den Ausbau des Justizstandortes Osnabrück weiter voranzubringen und bis zum Jahr 2023 fertigzustellen. Zudem wählte der Osnabrücker Anwalts- und Notarverein einen neuen Vorsitzenden. Die Wahl fiel dabei auf Herrn Wöstmann (Zweiter von links). Ein gelungener Empfang mit zahlreichen Gästen sowie spannenden Reden und Beiträgen rund um das Thema Justiz.

Land fördert Kunstvereine und vergleichbare Einrichtungen mit insgesamt 900.000 Euro – auch die Kunsthalle in Osnabrück kann von Förderung profitieren

 

Osnabrück. Im Rahmen des Landesprogramms zur Stärkung der Arbeit von Kunstvereinen und vergleichbarer Einrichtungen wird die Kunsthalle in Osnabrück voraussichtlich für 2018 eine Förderung in Höhe von 37.000 Euro erhalten. „Ich freue mich, dass die wichtige Arbeit des Vereins auf diese Weise Wertschätzung erfährt“, sagt die Landtagsabgeordnete Meyer zu Strohen.

„In einem Flächenland wie Niedersachsen leisten die Kunstvereine – gerade in den ländlichen Regionen – einen wichtigen Beitrag zur Auseinandersetzung mit Kunst und Kunstwerken.“ Vor der Bewilligung der Mittel müsse der Verein wie bei solchen Förderprogrammen üblich nun noch sein Gesamtkonzept zur Finanzierung mit dem Ministerium abstimmen.

Insgesamt stellt das Land in diesem Jahr rund 900.000 Euro zur Mitfinanzierung des Jahres- und des Kunstvermittlungsprogramms der Kunstvereine zur Verfügung. Wie die Abgeordnete mitteilt, ist das niedersächsische Förderprogramm bundesweit einzigartig. Bewerben können sich Kunstvereine sowie vergleichbare Einrichtungen mit innovativen Ausstellungs- und Vermittlungsprogrammen. Wichtige Kriterien für die Förderung sind unter anderem der zeitgenössische Bezug der Ausstellungen, die Aufstellung eines internationalen Programms sowie die Unterstützung von Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern. Die Auswahl der geförderten Projekte übernimmt eine Fachkommission bestehend aus Fachleuten aus ganz Deutschland.

 

Neujahrsempfang der MIT Osnabrück Stadt & Land

MIT Neujahrsempfang.

Am Sonntag fand im Steigenberger Hotel Remarque der diesjährige Neujahrsempfang der MIT Osnabrück Stadt & Land statt. Zu Gast war Martin Kind, Eigentümer und Geschäftsführer der KIND Gruppe und darüber hinaus Präsident des Bundesligisten Hannover 96.

Kind sprach über die Entwicklung seines gleichnamigen Unternehmens vom Basisgeschäft der Eltern hin zur größten Hörgeräte-Kette Deutschlands, die inzwischen als KIND Gruppe allein 630 Filialen in Deutschland betreibt. Parallel hierzu berichtete Herr Kind auch über die Entwicklung von Hannover 96, dessen Präsident er seit 1997 bis auf eine Unterbrechung ist und den er von der Regionalliga bis in die Bundesliga geführt hat.

Neben Herrn Kind waren auch Herr Dr. Lübbersmann, Herr Dr. Middelberg MdB, Herr Klahsen, Herr Keck, der Minister für Finanzen Herr Hilbers MdL, sowie Herr Jasper MdL und der Osnabrücker Oberbürgermeister Herr Griesert anwesend. Das Steigenberger Hotel Remarque sorgte darüber hinaus für das leibliche Wohl der Gäste.

82 Mio. Euro Fördermittel für Niedersachsen

Projekte in Osnabrück profitieren von niedersachsenweitem ÖPNV-Förderprogramm

Das niedersächsische Wirtschaftsministerium hat die Projektliste zum ÖPNV-Förderprogramm (öffentlicher Personennahverkehr) 2018 veröffentlicht. Das Förderprogramm enthält insgesamt 270 Einzelprojekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 156 Mio. €. Wie Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann MdL bekannt gibt, sollen für diese Projekte nach bisherigen Angaben etwa 82 Mio. Euro Fördermittel fließen.

(Quelle: Hasepost)

Ich freue mich Ihnen in diesem Zusammenhang mitteilen zu können, dass auch die Stadt Osnabrück für zwei Projekte Fördermittel erhalten wird. Es handelt sich zum einen um den Ausbau einer Bushaltestelle mit E-Ladestationen für Omnibusse an der Düstruper Straße und zum anderen um den Umbau des Betriebshofes der Stadtwerke Osnabrück AG auf EIt-Busse. Voraussichtlich werden die Investitionskosten für diese zwei Projekte bei insgesamt rund 1,4 Mio. € liegen. Die genaue Summe der Fördermittel, die dabei für Osnabrück bereitgestellt werden, steht heute noch nicht fest. Mithilfe der Fördermittel wird sich der ÖPNV in der Stadt Osnabrück positiv weiterentwickeln. Der technische Fortschritt im Bereich der erneuerbaren Energien erreicht damit auch unseren öffentlichen Nahverkehr und bringt unsere Stadt nach vorne!