Mit der Sommertour der Bezirksgruppe zu Gast in der Tagespflege in Voxtrup

Im Rahmen der diesjährigen Sommertour der Bezirksgruppe haben sich die Abgeordneten aus Osnabrück, dem Emsland und der Grafschaft Bentheim auf den Weg gemacht, um jeden Abgeordneten in seinem Wahlbereich zu besuchen. In diesem Jahr stand die Tour unter dem Motto „Pflege und Gesundheit“. Gestern Abend trafen die Abgeordneten in der Tagespflege in Voxtrup ein, um sich auf Einladung von Frau Meyer zu Strohen ein Bild über das Quartiersmanagement und die Tagespflege in Voxtrup, im Osten Osnabrücks zu machen. Der Geschäftsführer der St. Elisabeth Tagespflege und die Leiterin des Projekts begrüßten die Anwesenden und luden zu einem Impulsvortrag ein. Herr Paul und Frau Witte stellten die zentralen Konzepte und die Arbeit der Tagepflege vor. Die St. Elisabeth Pflege GmbH bündelt das Angebot von ambulanter, teil- und stationärer Pflege in ihren diversen Einrichtungen. Das Quartiersmanagement ist als Projekt angelegt. Es läuft seit September 2017 mit einer Laufzeit von vorerst 3 Jahren. Wesentliches Ziel dabei ist das bedürfnisorientierte Altwerden; insbesondere indem die Menschen so lange wie möglich zuhause bleiben können, die Angehörigen entlastet werden und der Vereinsamung vorgebeugt wird.

Zur besseren Koordination der Abläufe wurde die sogenannte „Voxtruper Brücke“ ins Leben gerufen. Dieser Beratungsstützpunkt dient der Vernetzung der Akteure im Stadtteil, der Beratung zu allen Themen des Alters
oder auch der Vermittlung von Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfen und der Koordination von Ehrenamtlichen. Nach einem überaus interessanten Vortrag führte der Pflegedienstleiter Herr Werries die Gruppe noch durch die Einrichtung und berichtete von einem „typischen“ Tagesablauf in der St. Elisabeth Pflege. „Das Thema Pflege wird uns in den kommenden Jahren immer mehr beschäftigen und es ist wichtig, dass wir heute Lösungsansätze entwickeln, wie wir z.B. mit den Themen Personalmangel in der Pflege und demographischer Wandel in Zukunft umgehen“, so die Abgeordnete abschließend.

Die Sommertour der Bezirkgruppe wurde nach einem gemütlichen Ausklang am folgenden Morgen fortgesetzt und startete mit einem weiteren Termin in Osnabrück. Zu diesem hatte Herr Jasper auf den Gesundheitscampus am Westerberg eingeladen.

 

 

4,5 Millionen Euro für Forschung in Geistes- und Sozialwissenschaften

Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften sind für die Gesellschaft von großer Bedeutung. Die Analyse kultureller, sozialer und historischer Zusammenhänge fördert das Verständnis für die Vergangenheit, schärft den Blick auf die Gegenwart und gibt Impulse für die Gestaltung moderner Gesellschaften. Mit dem Programm PRO*Niedersachsen fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) nun mit insgesamt rund 4,5 Millionen Euro Projekte in diesen Forschungsfeldern.

Auch in Osnabrück wurden mehrere solcher Projekte bewilligt. Zu diesen gehört das Projekt „Direktinvestitionen zwischen der Türkei und Deutschland – Standorte, Auswirkungen und Risiken für Unternehmen in und Investitionen aus Niedersachsen.“ Es wird unterstützt mit einer Summe von 199.000 €. Ein weiteres Projekt heißt „Bewertungspraktiken in Lehr-/Lernsettings der Promotionsbetreuung“ und wurde mit einer Fördersumme von 194.000 € bedacht. Das dritte Projekt in Osnabrück trägt den Namen „Welfenbildnisse – Bildnisse der Welfen: Genealogische Repräsentation, Herrschaft und Erziehung an den Höfen der Welfen zwischen 1648 und 1789“ und wird mit 240.000 € gefördert. Alle drei Projekte stammen aus der Universität Osnabrück.

Die Auswahl der Förderprojekte erfolgte durch Fachgutachterinnen und Fachgutachter in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen (WKN). Die Mittel für das Förderprogramm stammen aus dem Niedersächsischen Vorab der Volkswagen Stiftung.

Frau Meyer zu Strohen zeigte sich sichtlich erfreut, dass Osnabrück mit seiner Universität gleich für mehrere Projekte Förderungen erhalten konnte.

Mit Schuljahresbeginn 2018/19 Fachklassenbeschulung im Straßenbauhandwerk in Osnabrück

Das langjährige Anliegen der Straßenbauer-Innung Osnabrück-Emsland auf Einrichtung eines weiteren Beschulungsstandortes in Osnabrück wird nun umgesetzt.
Mit Schuljahresbeginn 2018/19 wird im Rahmen eines Innovationsvorhabens eine Fachklassenbeschulung für Auszubildende im Straßenbauerhandwerk, beginnend mit der Grundstufe (1. Ausbildungsjahr), am Berufsschulzentrum am Westerberg in Osnabrück eingerichtet. Der letzte Aufnahmetermin im Rahmen des Innovationsvorhabens ist der 01.08.2020.
Zur Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Beschulung und zur Gewährleistung einer stabilen Unterrichtsversorgung wird eine Mindestschülerzahl von größer als 14 in jedem Ausbildungsjahrgang vorausgesetzt.
Sollte die Anzahl der Schülerinnen und Schüler in diesem Bildungsgang nicht den Erwartungen entsprechen, würde die Beschulung am Standort Osnabrück wieder auslaufen. Als Mitglied des Kultusausschusses freue ich mich sehr, dass jetzt die Möglichkeit besteht die Auszubildenden der Osnabrücker Straßen- und Tiefbauunternehmen wohnortnah zu beschulen. Diese Entscheidung stärkt beides, unsere Wirtschaft vor Ort und die Berufsbildenden Schulen in Osnabrück.

Gespräch mit Frau Fern von der Agentur für Arbeit

Trotz der Parlamentsferien in Hannover gibt es natürlich noch einige Termine in Osnabrück. Gestern haben sich die Abgeordnete und die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, Frau Christiane Fern zu einem Gespräch getroffen. In einem sehr anregenden Dialog tauschten sie sich über die Themen Arbeitsmarkt, Arbeitslosigkeit und ihre Bekämpfung, Rentenpolitik, Integration und Wirtschaft aus. Frau Meyer zu Strohen war  zum ersten Mal in der Agentur für Arbeit und zeigte sich sichtlich beeindruckt: “ Ich freue mich heute endlich einmal die Gelegenheit zu haben die Agentur für Arbeit zu besuchen und bin froh über die wichtige Arbeit die Frau Fern und die Agentur für Osnabrück leisten.“

Erste Eckpunkte zum Haushaltsplan 2019

Der Haushaltsplanentwurf 2019 enthält weder Nettokreditaufnahmen noch offene Deckungslücken und erstmals auch kein strukturelles Defizit. Zufrieden stellt unser CDU-Finanzminister Hilbers fest: „Wir nutzen die Chance, nachhaltige Zukunftsinvestitionen zu finanzieren und zugleich Schulden zu tilgen. Auch für die Zukunft gilt: Wir behalten den Abbau von Altschulden im Blick.“ Wir setzen die politischen Schwerpunkte in den Bereichen Digitalisierung, Bildung, Gesundheitsversorgung, Innere Sicherheit, Justiz und Mobilität.

Zu den bereits beschlossenen 500 Mio. Euro ergänzen wir das Sondervermögen Digitalisierung um bis zu 350 Mio. Euro aus der VW-Milliarde. Dieses Geld bildet die Grundlage, um Niedersachsen bis 2025 flächendeckend mit glasfaserbasierten Gigabit-Netzen zu versorgen.

Die Investitionen in die frühkindliche Bildung sollen im Haushaltsjahr 2019 um 240 Mio. Euro auf über 1,2 Milliarden Euro erhöht werden. Eine ausreichende Versorgung mit Fachkräften ist der Schlüssel zur Sicherung unserer Kita-Qualität. Hierzu soll das Schulgeld für angehende Sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten sowie Erzieherinnen und Erzieher abgeschafft werden.

4,2 Mio. Euro wollen wir im nächsten Haushalt zur Verbesserung der Beförderungsmöglichkeiten im Polizeidienst verwenden. Damit sollen insgesamt 1.000 Beförderungen finanziert werden. Mit 4,4 Mio. Euro soll die Justiz unterstützt werden. Geplant ist die Schaffung von 88 zusätzlichen Anwärterstellen für Gerichte und Staatsanwaltschaften sowie weiteren 150 Stellen im Justizvollzug.

Zur Stärkung von Mittelstand und Handwerk beabsichtigen wir, im Haushalt 2019 die Wirtschaftsförderung auf 50 Mio. Euro anzuheben.