10 Jahre Musikalisierungsprogramm „Wir machen die Musik“

Alle Kinder sind musikalisch begabt. Allerdings können sie ihr Potenzial nur dann entfalten, wenn sie auch richtig gefördert werden. Das Musikalisierungsprogramm „Wir machen die Musik!“ leistet dafür einen wichtigen Beitrag, indem immer mehr Kinder in Niedersachsen die Chance erhalten, die Welt der Musik für sich zu entdecken. Denn Singen, Tanzen und Musizieren fördert die kognitiven Fähigkeiten und die Kreativität von Kindern.

In der letzten Plenarwoche haben wir eine Kostprobe dieser Kreativität im Landtag erleben dürfen. Kinder aus ganz Niedersachsen waren zu Besuch und haben anlässlich des 10-jährigen Bestehens von „Wir machen die Musik“ ein tolles Geburtstagsständchen gespielt. Im Anschluss haben die Abgeordneten gemeinsam mit den Kindern gesungen.

Mein besonderer Dank gilt der Leiterin der Musik- und Kunstschule Frau Neugebauer-Schettler. Sie ist zugleich 1. Vorsitzende im Landesverband niedersächsischer Musikschulen e.V. (LvdM), Mitglied im Bundesvorstand des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) und wesentliche Mitbegründerin dieses beeindruckenden Musikalisierungsprogramms. Herzlichen Glückwunsch allen Beteiligten zu diesem tollen Jubiläum.

Gesunde Ernährung für Kinder noch schmackhafter machen

Mehr als fünf Millionen Euro stellt das EU-Schulprogramm für Niedersachsens Bildungseinrichtungen zur Verfügung. So werden Obst, Gemüse und Trinkmilch im neuen Schuljahr noch mehr Kinder in niedersächsischen Schulen und Kindertagesstätten erreichen.

Über 900 Schulen und 500 Kindertageseinrichtungen werden vom Sommer 2019 bis zum Sommer 2020 am Schulprogramm teilnehmen. Die Gesamtkinderzahl steigt damit auf rund 185.000. Unsere Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast: „Das niedersächsische Schulprogramm ist eine großartige Chance, den Kindern die gesunde Ernährung noch schmackhafter zu machen, und kommt richtig gut an.“ Zum dritten Mal können Schulen und Kindertagesstätten für ihre Kinder frisches Obst, Gemüse und Trinkmilch aus diesem mit rund vier Millionen Euro EU-Mitteln und zusätzlichen Landesmitteln geförderten Programm beziehen. Insgesamt stehen damit in diesem Schuljahr in Niedersachsen mehr als fünf Millionen Euro für das EU-Schulprogramm zur Verfügung.

Zielgruppe des Programms sind Kinder in Schulkindergärten, Grundschulen, Förderschulen und Landesbildungszentren in den Klassen 1 bis 6 sowie Kindertagesstätten. Für alle teilnehmenden Bildungseinrichtungen schreibt die EU zusätzliche ernährungspädagogische Begleitmaßnahmen vor. Die Bandbreite an Umsetzungsmöglichkeiten ist groß: gemeinsame gesunde Schulfrühstücksrunden, der Besuch eines Obst-, Gemüse- oder Milchbauernbetriebes oder auch die Einrichtung einer Koch-AG.

Es ist sehr wichtig, gesunde Ernährung schon bei unseren Jüngsten zu etablieren. Mit ihrer Teilnahme am EU-Schulprogramm können die Bildungseinrichtungen gemeinsam mit unseren niedersächsischen Obst-, Gemüse- und Milchbauern Kinder für eine gesunde Ernährung begeistern.

Ich freue mich sehr, dass auch zahlreiche Bildungseinrichtungen aus Osnabrück teilnehmen.

Hier können Sie alle teilnehmenden Bildungseinrichtungen (niedersachsenweit) nachlesen:

Teilnehmende Bildungseinrichtungen 2019/2020

Minister Thümler zu Gast in der Volkshochschule Osnabrück

Am vergangenen Donnerstag besuchte der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler (CDU), unsere Volkshochschule in Osnabrück. Gemeinsam mit dem Minister informierten mein Kollege Burkhard Jasper und ich uns über die aus Landesmitteln finanzierten Deutschkurse für Geflüchtete, die seit 2016 an der VHS durchgeführt werden. Mehr als 50 verschiedene Maßnahmen konnten auf den unterschiedlichsten Niveaustufen durchgeführt werden, von Anfängerkursen bis hin zu Kursen für den Hochschulzugang; außerdem wurden Mittel für den Zweiten Bildungsweg speziell für Geflüchtete zum Erwerb des Hauptschulabschlusses eingesetzt. Als eine der ersten Einrichtungen in Niedersachsen hat es die VHS den Teilnehmenden ermöglicht, Sprachprüfungen abzulegen, um die erworbenen Kenntnisse für ihren weiteren Bildungsweg zu dokumentieren. Ganz aktuell hat eine Gruppe die Prüfungen zum Hauptschulabschluss erfolgreich abgelegt. VHS-Geschäftsführer Dr. Carl-Heinrich Bösling sowie die Programmbereichsleiterinnen Marion Beier und Joyce Noufélé erläuterten, dass der Bedarf nach zusätzlichen Deutschkursen und auch nach weiterführenden schulischen Angeboten nach wie vor sehr hoch sei und eine Weiterführung des Förderprogramms gerade denjenigen helfen würde, deren Bleibeperspektive derzeit noch unklar sei, die aber absehbar länger in Deutschland bleiben werden.

Minister Thümler nahm sich die Zeit, selbst einem der Deutschkurse einen Besuch abzustatten und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ins Gespräch über ihre Zukunftspläne zu kommen. Zum Abschluss attestierte er der VHS und den kooperierenden Einrichtungen gute Arbeit: „In Osnabrück funktioniert die Versorgung mit Deutschkursen sowohl aus Mitteln des Landes und auch aus Bundesmitteln gut.“

Jahrestagung des Verbunds Transformationsforschung Agrar Niedersachsen

Ökologische, soziale und ethische Herausforderungen erfordern ein Neu-Denken, eine Transformation des gesamten Agrarsystems, neue Geschäftsmodelle und einen Schulterschluss von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.

Gemeinsam mit unserem Wissenschaftsminister Björn Thümler, dem Präsidenten des Wuppertal-Instituts Uwe Schneidewind und den Hochschulpräsident/innen des Forschungsverbunds wurde im Rahmen der zweiten Jahrestagung am vergangenen Donnerstag in Osnabrück diskutiert, wie die Modellregion Nord-West Niedersachsen zukunftsfähig aufgestellt werden kann. Die Veranstaltung war in drei Blöcke eingeteilt. Die Zukunft der Agrarforschung, bei der Minister Thümler die Bedeutung transformativer Agrarforschung betonte, den Wissenschafts- & Wirtschaftsblock, in dem unter anderem Beispiele künstlicher Intelligenz im Schweinestall aufgeführt wurden und Block drei, in dem eine Diskussion über Zielmarken des Transformationsprozesses stattfand.

Neubau des Agro-Technicums am Campus Westerberg

Die Stiftung Hochschule Osnabrück kann mit dem Bau eines neuen Agro-Technicums beginnen. Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, überreichte am Donnerstag unserer Hochschule die entsprechenden Förderbescheide.

Die Hochschule Osnabrück erhält einen multifunktionalen Forschungsbau zur Weiterentwicklung moderner Landmaschinen, die sich immer öfter in High-Tech-Produkte verwandeln. Osnabrück ist ein Hot-Spot der Forschung zu Sensortechnologien, Datenmanagement und mechatronischen Systemen. Die neue Forschungseinrichtung „Agro-Technicum“ hat zudem eine große Bedeutung für den Technologietransfer mit unseren zahlreichen Landmaschinenherstellern in der Region. Insgesamt wird das Agro-Technicum rund 3,9 Millionen Euro kosten. Davon stammen rund 2 Millionen Euro aus EFRE-Mitteln (Förderrichtlinie „Innovation durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen“), das Land übernimmt rund 1,4 Millionen Euro, und rund 534.000 bringt die Hochschule als Eigenmittel auf. Im Anschluss an die Bescheid-Übergabe stellte Prof. Ruckelshausen das Konzept des Agrotechnicums vor. Beim Agro-Technicum handelt es sich um ein Laborgebäude mit Werkshalle. In dem Gebäude werden vor allem die Forschungsaktivitäten des Competence Center for Applied Agricultural Engineering (COALA) zusammengeführt, das derzeit über den Campus verteilt untergebracht ist.

Zusätzlich zu den EFRE-Mitteln erhielten die Hochschule und die Universität Osnabrück eine Förderung von knapp 1,5 Millionen Euro für das Verbundprojekt „PROACTOS“. PROACTOS steht für Proaktive Optimierung des regionalen Innovationssystems durch Stärkung der gemeinsamen Transferstrukturen der Hochschule Osnabrück und Universität Osnabrück. Die Mittel stammen aus der Niedersächsischen Vorabausschreibung „Transfer in Niedersachsen: Starke Strukturen für innovative Projekte“.

CDU beschließt 10 Punkte-Papier für einen modernen Städte- und Wohnungsbau in Niedersachsen

Mit den Ergebnissen der Fraktionsklausur in Verden zum Thema Städte- und Wohnungsbau können wir sehr zufrieden sein.

Mit unserem 10-Punkte-Papier schaffen wir den roten Faden für eine moderne Städte- und Wohnungsbaupolitik in Niedersachsen. Wir sagen der Wohnungsnot den Kampf an – egal ob im privaten oder im geförderten Wohnungsmarkt. Die kürzlich bereitgestellten Wohnungsbaufördermittel von 400 Mio. Euro sollen eine möglichst effiziente Verwendung finden.

Bislang ist der Wohnungsbau schlicht zu teuer, zu langsam und zu bürokratisch. Wir brauchen konkrete Anstrengungen auf Bundes- und Landesebene, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Aufgabe der Politik ist es, zügig umsetzbare Maßnahmen zu identifizieren.

Unser Vorsitzender Dirk Toepffer kündigte an, das 10-Punkte-Papier zur Grundlage für die weiteren Beratungen mit dem Koalitionspartner zu machen. „Wir glauben, dass wir auf diesem Wege unser Ziel erreichen können: mehr bezahlbarer und attraktiver Wohnraum in ganz Niedersachsen.“

Am wenigstens gebrauchen können wir Enteignungs- und Umverteilungsfantasien, die notwendige Investitionen weiter verzögern.

Anbei finden Sie auch nochmal das vollständige 10-Punkte Papier:

10 Punkte-Papier Bauen und Wohnen

Schulgeldfreiheit für die Gesundheitsfachberufe in Niedersachsen

Heute hat die Landesregierung die Schulgeldfreiheit für die Gesundheitsfachberufe in Niedersachsen auf den Weg gebracht.

Bereits im vergangenen Jahr wurde beschlossen, mit dem Einstieg in die Schulgeldfreiheit bei den Gesundheitsfachberufen zu beginnen. Konkret geht es darum die Berufsgruppen in der Physiotherapie, der Ergotherapie, der Logopädie und der Podologie ab dem Ausbildungsjahr 2019/2020 vom Schulgeld zu befreien.

Die Landesregierung hat in der heutigen Kabinettssitzung beschlossen, Haushaltsmittel bereitzustellen, um

a) steigende Schülerinnen- und Schülerzahlen,

b) die Ausbildung der Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen und

c) Ausbildungsbeginner/innen mit Start zwischen dem 01.01. – 31.07.2019 auch zu berücksichtigen.

Aus haushaltsrechtlichen Gründen kann die Erstattung der Förderung für die beiden letztgenannten Gruppen nur rückwirkend für das Jahr 2019, dafür aber ab Ausbildungsbeginn erfolgen.

Vorbehaltlich der Zustimmung des Landtags stehen so alleine 2020 über 9.000.000 Euro bereitgestellt werden. Die Förderung geschieht zunächst über eine Richtlinie und wird nächstes Jahr durch ein Gesetz abgelöst werden.

6. Deutsches Musikfest in Osnabrück

Vom 30. Mai bis zum 2. Juni fand in Osnabrück das 6. Deutsche Musikfest statt. Zur Auftaktveranstaltung am vergangenen Donnerstag spielte der Posaunenchor St. Marien vom Turm der
Kirche St. Marien und stimmte die Besucher auf das dreitätige Fest ein. Bis zum gestrigen Sonntag musizierten ca. 15.000 Musiker für 150.000 Gäste, zu denen gestern Nachmittag auch der Schirmherr, unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, zählte. Bei der Eröffnung begrüßte unsere Oberbürgermeister Wolfgang Griesert unter anderem den BDMV-Präsidenten Paul Lehrieder, MdB, unseren Bundestagsabgeordneter Dr. Mathias Middelberg und unseren niedersächsischen Finanzminister Reinhold Hilbers im Friedenssaal des Rathauses. Minister Hilbers hatte sich zuvor ins Goldene Buch der Stadt Osnabrück eingetragen. Zum Abschlusskonzert auf dem Domplatz in Osnabrück kam dann Bundespräsident Frank Walter Steinmeier und begrüßte die Musiker und Gäste bei strahlendem Sonnenschein!

Das Blasorchester der Musik- und Kunstschule Osnabrück begrüßte die Gäste auf dem Marktplatz.

Besonderer Dank gilt bei der Organisation des Deutschen Musikfestes vor allem den über 500 Ehrenamtlichen, die wesentlich zum Gelingen des Deutschen Musikfestes beigetragen haben und sich  hier in Osnabrück engagiert haben.