Wirtschaftsministerium verdoppelt Digitalbonus um 15 Mio. Euro

Das von Dr. Bernd Althusmann geführte Wirtschaftsministerium stockt den Digitalbonus um 15 Mio. Euro auf, um vor allem Homeoffice-, Videokonferenz- und Telemedizintechnik zu fördern. Damit wird das Förderprogramm Digitalbonus Niedersachsen an den speziellen Bedarf von Unternehmen in der Corona-Krise angepasst. Ab sofort können niedersächsische Unternehmen den Zuschuss von bis zu 10.000 Euro explizit auch für Homeoffice-, Videokonferenz- und Telemedizintechnik beantragen. Wer einen Antrag gestellt hat, kann diese Technik umgehend beschaffen – ohne wie sonst üblich auf den Förderbescheid warten zu müssen. Insbesondere in der aktuellen Situation wird so die Beschaffung erheblich beschleunigt.

CDU-Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Wer digital arbeitet, einen Webshop besitzt oder seinen Mitarbeitern Homeoffice ermöglichen kann, steht deutlich zukunftssicherer da als ohne diese Technik. Bereits vor der Corona-Pandemie haben wir daher mit dem Digitalbonus Niedersachsen ein Förderprogramm aufgelegt, das für niedersächsische Betriebe einen Zuschuss für Investitionen in die Digitalisierung bereitstellt. Nun können Unternehmen den Zuschuss auch für Technik beantragen, die sie in der Corona-Krise ganz besonders brauchen. Für die Beschaffung müssen sie nicht erst auf den Förderbescheid warten.“

Das ursprünglich eingeplante Fördervolumen von 15 Mio. Euro ist bereits in einem Umfang von 10,5 Mio. ausgenutzt worden. Es wurden bereits 1.300 Anträge bewilligt. Da sich abzeichnet, dass der ursprüngliche Digitalbonus im Sommer diesen Jahres erschöpft sein wird, hat das Wirtschaftsministerium gerade auch zur Unterstützung der Unternehmen während der Coronakrise  das Programm um weitere 15 Mio. Euro aufgestockt und auf die Einrichtung von Telearbeit und die Schaffung sowie Erweiterung von Onlineangeboten ausgeweitet.

Der Digitalbonus Niedersachsen kann bei der NBank beantragt werden. Die Investitionen müssen mindestens 5.000 Euro betragen. Der Zuschuss beträgt bis zu 50 Prozent für kleine Unternehmen und bis zu 30 Prozent für mittlere Unternehmen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien schöne, friedliche und gesegnete Ostertage!

Das Osterfest ist ein Fest der Besinnung, aber auch der Freude und steht besonders für Hoffnung und Zuversicht. All das wünsche ich Ihnen und Ihren Familien von Herzen.

Ihre Anette Meyer zu Strohen

Zwei neue Löschfahrzeuge für Osnabrücker Feuerwehren im Schinkel und der Neustadt

Quelle: Stadt Osnabrück

Osnabrück. „Wir freuen uns über die Lieferung der zwei neuen Löschfahrzeuge für die Standorte Osnabrück-Schinkel und Osnabrück-Neustadt. Sie sind ein essentieller Bestandteil des Katastrophenschutzes und bei Löscharbeiten. Beispielsweise haben Vegetationsbrände und auch Hochwasser unsere Feuerwehren in den vergangenen Jahren stärker gefordert. Die neuen Löschfahrzeuge sind daher eine sinnvolle Modernisierungsmaßnahme und wichtig für den reibungslosen Einsatz im Ernstfall“, so die CDU-Landtagsabgeordneten Anette Meyer zu Strohen und Burkhard Jasper.

Mit der Ausrüstung der Löschfahrzeuge ergänzt der Bund die Ausstattung der Katastrophenschutzeinheiten der Länder für Zwecke des Zivilschutzes. Laut Meyer zu Strohen und Jasper ist die Bereitstellung der beiden Fahrzeuge für den 20. Mai vorgesehen.

Niedersachsen passt Richtlinien zur Liquiditätssicherung an

Ab heute stellt die NBank, ergänzend zur Corona-Soforthilfe des Landes, zusätzliche Mittel des Bundes für kleine Unternehmen, Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe bereit. Das Wirtschaftsministerium ersetzt deshalb die am 24. März in Kraft getretene Richtlinie „Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen“  im Laufe des heutigen Tages durch zwei neue Richtlinien.

Niedersachsen war als eines der ersten Bundesländer mit einem eigenen Corona-Soforthilfeprogramm an den Start gegangen. Die eine Richtlinie „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige“ setzt die am vergangenen Freitag veröffentlichte Bundesförderung eins-zu-eins um und richtet sich an Soloselbständige, freiberuflich Tätige und  Kleinstunternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten. Diese können in zwei Stufen Zuschüsse von bis zu 9.000 Euro bei Unternehmen bis fünf Beschäftigte bzw. 15.000 Euro für Unternehmen bis zehn Beschäftigte zur Deckung ihres betrieblichen Defizites erhalten. Für diese Richtlinie werden Mittel des Bundes eingesetzt.

Die andere Richtlinie „Corona-Soforthilfe für Kleinunternehmen“ richtet sich an Unternehmen und freiberuflich Tätige mit elf bis 49 Beschäftigten. Auch hier erfolgt die Förderung in zwei Stufen, bis 20.000 Euro für Unternehmen mit elf bis 30 Beschäftigten und bis 25.000 Euro für Unternehmen mit 31 bis 49 Beschäftigten. Für diese Richtlinie werden Mittel des Landes eingesetzt. Eine Inanspruchnahme persönlicher oder betrieblicher Rücklagen ist bei beiden Richtlinien nicht mehr notwendig. Diese werden nicht auf eine Förderung angerechnet. Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Wir haben in den letzten zwei Wochen intensiv mit dem Bund über die Konditionen der Liquiditätshilfen verhandelt. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Die neuen Richtlinien sind einfacher, unbürokratischer und besser dotiert. Die Berechnung des Liquiditätsengpasses erfolgt weniger restriktiv und die liquiden Mittel aus Eigen- oder Fremdmitteln werden nicht herangezogen. So können wir allen kleinen Unternehmen in Niedersachsen ein Maximum an Förderung und Unterstützung in diesen schwierigen Zeiten zusichern.“

In beiden Richtlinien ist eine Abdeckung der Lebenshaltungskosten nicht Bestandteil der Förderung. Sollten die Lebenshaltungskosten nicht gedeckt sein, ist ergänzend die Grundsicherung nach ALGII zu beantragen. Mit Stand Dienstag, den 31. März, lagen ca. 64.000 Anträge bei der NBANK vor, bewilligt sind etwa 2.700. Etwa 8,4 Millionen Euro wurden ausgezahlt. Alle bisherigen Antragstellerinnen und Antragstellern erhalten die Möglichkeit, ihren Antrag auf die neuen Richtlinien umzustellen, da diese im Regelfall besser dotiert sind.