Knapp 23.000 Euro Fördermittel für das Piesberger Gesellschaftshaus und die Lagerhalle

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) fördert die beiden Osnabrücker Kulturprojekte „Das Pyer Ding. Ein neues Miteinander im Stadtteil“ des Piesberger Gesellschaftshauses mit  11.500 Euro und „Musik auf Abstand – Spielräume zwischen 1,50m und Hörweite“ der Lagerhalle mit 11.420 Euro. Insgesamt rund 125 000 Euro stellt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur dem Landesverband Soziokultur Niedersachsen im zweiten Halbjahr 2020 für die Förderung von soziokulturellen Projekten und Strukturmaßnahmen zur Verfügung. Etwa 20 Prozent der Landesmittel fließen nach Osnabrück.

Die Förderung von zwei Projekten mit jeweils über 11.000 Euro zeigt die Kreativität der Osnabrücker Soziokultur trotz der Corona-Pandemie. Das Projekt des Piesberger Gesellschaftshaus setzt sich dahingehend für eine Belebung des Stadtteils ein und das Projekt der Lagerhalle setzt sich kreativ mit dem Thema Kulturveranstaltungen in Zeiten von Corona auseinander.

Gerade in solch angespannten Zeiten sind die Mittel eine wichtige Unterstützung und Entlastung für unsere Kultureinrichtungen und belohnen sie für ihre besonders innovativen Projekte. Beide Einrichtungen tragen enorm zur Vielfalt unserer Kulturlandschaft bei. Die Fördermittel unterstützten die Einrichtungen bei der Umsetzung ihrer Projekte. Auf diesem Weg zeigen wir unseren kommunalen Kultureinrichtungen, dass wir sie nicht alleine lassen.

2 Millionen Euro für den Zoo und 4 Millionen Euro für den Breitbandausbau

Quelle: Heiko Pohlmann

Am Freitag besuchte unser CDU-Wirtschaftsminister Bernd Althusmann Osnabrück. Anlass war die Übergabe eines Förderbescheides zum Breitbandausbau in Höhe von knapp vier Millionen Euro. Die größere Überraschung verkündete er jedoch zuvor bei der Zoobesichtigung: Im Rahmen der Vorstellung der geplanten Tierwelt „Wasserwelten“ gab Althusmann bekannt, das Wirtschaftsministerium werde den geplanten Umbau mit zwei Millionen Euro zu fördern.

Der Zoo ist fester Bestandteil der Region und lockte allein 2019 über eine Million Besucher nach Osnabrück. In den letzten 20 Jahren hat sich der Zoo enorm weiterentwickelt und bezieht lokale Wirtschaft, Tourismus und Hochschulen in seine Überlegungen und Planungen mit ein. Auch das Bürgerengagement ist herausragend. Der Rückhalt der Bevölkerung sowie das breit aufgestellte Sponsorennetzwerk haben den Zoo bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt. Damit ist der Zoo solide aufgestellt und hat bundesweiten Modellcharakter.

Die rund 4000 Quadratmeter große neue Tierwelt „Wasserwelten“ kostet insgesamt etwa acht Millionen Euro und soll in Zukunft den drei Kalifornischen Seelöwen, 21 Humboldt-Pinguinen und drei Seehunden ein neues Zuhause bieten. Die Gestaltung soll an die Nordseeküste erinnern. Die angekündigte Förderung unterstützt den Zoo dabei, sein Vorhaben zu realisieren und schließt die bisher bestehende Finanzierungslücke. Der Umbau soll noch in diesem Jahr beginnen.

Neue Stellen für Schulsozialarbeit an sechs Osnabrücker Schulen

Copyright: CDU/Christiane Lang

Insgesamt 4,5 neuen Stellen für die Schulsozialarbeit an sechs Osnabrücker Schulen. Wie wichtig diese ist, zeigt sich uns gerade in diesen Zeiten, in denen die Corona-Pandemie Schulen und Gesellschaft landesweit in Atem hält. So kann vor Ort eine noch bessere sozialpädagogische Begleitung für die Schülerinnen und Schüler angeboten werden.

Schulsozialarbeitet leistet einen wichtigen Beitrag für einen gelungenen Schulalltag, indem sie Lehrkräfte, Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern bei der Bewältigung des Schulalltages und ihrer pädagogischen Aufgaben unterstützt. Mit dem Ausbau der Schulsozialarbeit setzt die CDU eine wichtige Forderung aus ihrem Wahlprogramm zur vergangenen Landtagswahl und aus dem Koalitionsvertrag konsequent um.

 

Zum Hintergrund:

Die 4,5 Vollzeiteinheiten (VZE) verteilen sich in Osnabrück auf die folgenden Schulen und werden entweder aufgestockt oder unmittelbar bzw. im Herbst für einen Beschäftigungsstart ab Januar 2021 ausgeschrieben.

  • Grundschule Waldschule (0,75 Vollzeiteinheiten (VZE), Ausschreibung ab Herbst)
  • Grundschule am Schölerberg (0,75 VZE)
  • Grundschule Haste (0,5 VZE, Ausschreibung ab Herbst)
  • Graf-Stauffenberg-Gymnasium (1 VZE)
  • Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (1 VZE)
  • Erich-Maria-Remarque-Realschule (0,5 VZE, Aufstockung)

Landtag schafft „Schreiben nach Gehör“ ab

Copyright: CDU/Markus Schwarze

Im Zuge der Landtagssitzung im Juni wurde mit dem Antrag „Schreiben, Lesen und Rechnen als Grundkompetenzen in der Grundschule stärken“ die Lernmethode „Schreiben nach Gehör“ in den Schulen abgeschafft. Mit dieser Lernmethode ist keinem geholfen. Denn ohne eine gemeinsame Rechtschreibung werden Kinder Stück für Stück der gemeinsamen Sprache beraubt. Sprache funktioniert nicht ohne ein Mindestmaß an Regeln. Die Schule ist dafür da, Schülerinnen und Schülern etwas beizubringen, und nicht, ihre Fehler zu institutionalisieren. Wer in der Grundschule die Rechtschreibung nicht richtig lernt, steht an weiterführenden Schulen vor großen Herausforderungen. Das war schon im Landtagswahlkampf die klare Position der CDU in Niedersachsen. Neben der Abschaffung der Lernmethode, sollen die Grundkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen intensiv gestärkt werden, denn sie sind für den späteren Bildungsweg unerlässlich.  Hierzu wird neben Materialbänden für den Unterricht ein Maßnahmenkatalog entwickelt, um die Vermittlung der Grundkompetenzen zu stärken.

Zehn-Punkte-Papier für besseren Arbeitsschutz in der Fleischindustrie

Angesichts der im Zuge der Corona-Pandemie erneut deutlich gewordenen Missstände bei der Unterbringung und den Arbeitsbedingungen von Beschäftigten in der Schlacht- und Zerlegebranche, haben die Arbeitsminister und Landwirtschaftsministerinnen der von dieser Entwicklung besonders betroffenen Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ein gemeinsames zehn-Punkte-Papier auf den Weg gebracht: Es beinhaltet konkrete Vorschläge für einen Systemwechsel in der Branche mit klaren rechtlichen Vorgaben.

So kommt es aus Sicht der vier Ministerien in Hannover und Düsseldorf vor allem darauf an, Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz zu verbessern – auch die Wohnverhältnisse der Beschäftigten müssen menschenwürdig gestaltet werden. Staatliche Kontrollen sollen zudem effektiver werden.

Hier finden Sie das Zehn-Punkte-Papier:

https://cache.pressmailing.net/content/2491701b-6631-4760-9abf-e628127fba8c/076%20Anlage%20Zehn-Punk~leischindustrie.pdf