Landesförderung für Lastenräder wird verlängert – weitere 1,5 Mio. Euro Fördergelder

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Das Niedersächsische Wirtschafts- und Verkehrsministerium fördert den Kauf von Lastenrädern für weitere zwei Jahre und hat hierzu eine Förderrichtlinie verab-schiedet. Für das Programm stehen in diesem Jahr rund 800.000 Euro zur Verfügung und im kommenden Jahr weitere 700.000 Euro.

Gefördert werden Lastenräder für Sharing-Systeme sowie Lastenräder für Privatpersonen. Dabei liegt die Förderung für Lastenräder ohne elektrische Unterstützung bei 400 Euro, für E-Lastenräder bei 800 Euro. Entsprechende Anträge müssen über die NBank gestellt werden.

 

 

Regelstudienzeit wird um ein weiteres Semester verlängert

Dank des entschlossenen und eng abgestimmten Handelns von Landesregierung, Landtag, Hochschulgremien und Gesundheitsämtern ist es gelungen, den Präsenzbetrieb im laufenden Wintersemester an Niedersachsens Hochschulen weitgehend aufrechtzuerhalten. Die nun rasant steigenden Omikron-Fallzahlen könnten aber dazu führen, dass sich die Abnahme von Prüfungen für Lehrende und Studierende erneut herausfordernd gestaltet. Daher soll die Regelstudienzeit in Niedersachsen wie bereits für die vergangenen drei Semester auch für das Wintersemester 2021/2022 um ein Semester verlängert werden.

„Um pandemiebedingte Nachteile für Studierende zu verhindern, nutzen wir die durch den Landtag beschlossene Ermächtigungsgrundlage, um die individuelle Regelstudienzeit um ein weiteres Semester zu verlängern“, so Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler. „Ich danke den Hochschulleitungen und Lehrenden, aber auch den Studierenden, die durch ihr beispielhaftes Handeln dafür gesorgt haben, dass die Balance zwischen Präsenzlehre und Gesundheitsschutz gewahrt werden konnte und sich keine unserer Hochschulen als Hotspot eines Infektionsgeschehens erwiesen hat.“

Quelle: Pressemeldung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur vom 14.01.2022

Staatliches Baumanagement Niedersachsen startet neues Regionsmodell Nord-West

Mit dem 01.01.2022 geht der Reformprozess der Bauverwaltung einen wichtigen Schritt weiter. Aus den beiden bisherigen Staatlichen Bauämtern Ems-Weser und Osnabrück-Emsland ist das neue Staatliche Baumanagement Region Nord-West hervorgegangen. Dabei wird eine grundlegend neue Organisation eingeführt. „Mit flachen Hierarchien, der Stärkung der Eigenverantwortung und der Konzentration auf die Realisierung der Bauprojekte wollen wir effizienter, aber auch als Arbeitgeber noch attraktiver werden“, erklärte der für das Staatliche Baumanagement zuständige Niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers das Ziel des Pilotvorhabens. „Der Reformprozess der Bauverwaltung geht einen wichtigen Schritt weiter, damit Niedersachsen günstiger, schneller und in noch höherer Qualität baut.“

Im Regionsmodell gibt es neben der Regionalleitung mit Sitz in Bad Iburg vier Regionalstellen mit sechs Dienstorten. Die Gesamtverantwortung für die Region liegt in der Hand der Regionalleitung. Sie stellt die Querschnittsaufgaben wie Personal, Haushalt, Vergabe und innerer Dienst bereit. Die vier Regionalstellen können sich ausschließlich auf die Baumaßnahmen konzentrieren und stehen vor Ort im direkten Kontakt mit den Liegenschaften und deren Nutzern. Sie stehen auch in der operativen Verantwortung zur Umsetzung des anstehenden Bauvolumens. Besonders hervorzuheben ist die interdisziplinäre Ausrichtung der Regionalstellen, in denen nun alle Fachingenieurdisziplinen für die Region in kleineren Organisationseinheiten gebündelt und nicht mehr nach Fachbereichen separiert werden.

Mit rund 360 Beschäftigten und einem Bauumsatz von absehbar über 200 Millionen Euro wird das Staatliche Baumanagement Region Nord-West aus dem Kreis der übrigen sechs Bauämter deutlich herausgehoben und mehr als ein Drittel der Gesamtaufgaben des Staatlichen Baumanagements Niedersachsen auf der Ortsebene repräsentieren.

Zu den aktuellen Projekten des Landes zählen unter anderem Neubauten für das Justizzentrum Osnabrück, die Staatsanwaltschaft Aurich, das Finanzamt in Stade und die Landesaufnahmebehörde Bramsche. Im militärischen Bereich stechen vor allem die Großprojekte Erweiterung des Marinestützpunkts Heppenser Groden in Wilhelmshaven, Neugestaltung des Marinearsenals Wilhelmshaven einschließlich Bau eines Trockendocks und der Ausbau des Militärflugplatzes in Wittmund ins Auge. Im zivilen Bundesbau steht neben vielen THW-Baumaßnahmen der Neubau des Bundeswehrsozialwerkes Haus Jade auf Wangerooge an.

„Ich freue mich darauf, mit kurzen Entscheidungswegen und dem Vertrauen in die Beschäftigten unsere anstehenden Bauaufgaben professionell zu bearbeiten“, erklärte die Leiterin der Behörde Cristina von Pozniak-Bierschenk.

Dazu der Präsident der NLBL Gert Leissing: „In dieser Region gibt es einen erheblichen Baubedarf im Landes- und Bundesbereich, der uns als Bauverwaltung in Zeiten des Fachkräftemangels vor große Herausforderungen stellt. Ich bin sicher, dass wir mit dem neuen Staatlichen Baumanagement Region Nord-West effizienter werden und somit viele dieser Aufgaben umsetzen können.“

Quelle: Pressemeldung des Niedersächsischen Finanzministeriums vom 03.01.022