„Der Niedersächsischen Weg“ als bundesweit einzigartiges Umweltschutzabkommen

In einer ersten Beratung haben CDU und SPD den Gesetzesentwurf des Natur- und Artenschutzabkommens „Der Niedersächsische Weg“ in das Septemberplenum eingebracht und diskutiert. Der Niedersächsische Weg ist eine in dieser Form bundesweit einmalige Vereinbarung zwischen Landwirtschaft, Naturschutz und Politik. Unterstützt wird das Abkommen von Seiten der Landesregierung sowie vom Landwirtschafts- und Umweltministerium. Hinzu kommen niedersächsische Landwirtschafts- und Umweltverbände, wie das Landvolk, die Landwirtschaftskammer, der NABU und der BUND. Das Programm umfasst dabei ein Aktionsprogramm für Insektenvielfalt, die Aufstockung von Mitteln für Natura 2000-Gebiete, die Einführung weiterer Biotoptypen in das Niedersächsische Naturschutzgesetz sowie kluge Biotopvernetzung für mehr Artenvielfalt. Weitere tragende Elemente sind Ausweisung und Monitoring von Gewässerrandstreifen sowie der Ausbau des ökologischen Landbaus. Die Politik sichert dabei den Landwirten eine Honorierung ihrer Leistung bei Einhaltung konkreter Umweltschutz-Maßnahmen zu und hinterlegt dies mit Haushaltsmitteln. Im nächsten Schritt soll das Abkommen in mehreren Gesetzen umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang beschäftigen sich die Fachausschüsse des Landtages derzeit mit einem Gesetz zur Umsetzung des „Niedersächsischen Weges“ in Naturschutz-, Gewässerschutz- und Waldrecht. Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link:

https://www.niedersachsen.de/niedersaechsischer-weg