Gemeinsamer Gesprächsabend mit Bernd Busemann

Gesprächsabend in der St. Antonius Kirche in Voxtrup. Bernd Busemann spricht über die Rolle der Kirchen in der Politik und appeliert an politisches Engagement von Christen.

Am Mittwoch, den 21. Juni fand ein gemeinsamer Gesprächsabend mit dem Landtagspräsidenten Bernd Busemann in der St. Antonius Kirche in Voxtrup statt. Eingeladen hatten die christlichen Verbände der Kolpingfamilie                   St. Antonius, der katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und der katholischen Frauengemeinschaft St. Antonius (KFD). Die Moderation der Veranstaltung erfolgte durch Heinz-Wilhelm Brockmann, Staatssekretär a.D.

Im Rahmen des Gesprächs gewährte Bernd Busemann Einblick in seine politische Laufbahn und die Beweggründe, die ihn dazu veranlassten, in die Politik zu gehen.

Auch die heutige Rolle der Kirchen in der politischen Debatte waren Gesprächsthema. Bernd Busemann appelierte an politisch interessierte Christen, sich zu engagieren und in die Parteien einzutreten. Die Parteien bieten eine Plattform, um sich in den politischen Diskurs einzubringen und zu gestalten. Des Weiteren betonte er, dass die CDU nach wie vor von den Grundsätzen der Christlichen Soziallehre geprägt ist. Das Streben nach einer verantwortungsvollen Bildungs-, Sozial- und Umweltpolitik geht genau auf diese Grundsätze zurück und animieren, sich weiterhin für die Menschen in diesem Land und die Schöpfung einzusetzen. Besonders in der Bildungspolitik bedarf es eines christlichen Wertefudaments, auch und gerade bei dem Thema Inklusion. Durch den Erhalt der Förderschulen und der Möglichkeit der EIngliederung von benachteiligten Kindern in den regulären Unterricht wird den Bedürfnissen aller Kinder und Eltern Rechnung getragen.

„Eine schöne und erkenntnisreiche Diskussion“, fasst die Landtagsabgeordnete Anette Meyer zu Strohen zusammen. „Bernd Busemann hat deutlich gemacht, wie wichtig die Rolle der Kirchen und der Ehrenamtlichen in unserer Gesellschaft ist. Von diesem Gesprächsabend nehmen alle Beteiligten etwas mit.“