Land gibt Schulräume für Hort-Nutzung frei – CDU entlastet Kommunen bei Kinderbetreuung

Osnabrück. Hortgruppen in Niedersachsen dürfen künftig auch Schulräume nutzen. Eine entsprechende Mustervereinbarung hat das Niedersächsische Kultusministerium am Freitag vorgestellt und damit den Weg für die von der CDU geforderte „Doppelnutzung“ freigemacht. Frau Meyer zu Strohen lobt die Entscheidung: „Das ist der richtige Schritt, um die Raumnot in Osnabrück zu mildern und zugleich gemeinsame Aktivitäten von Schul- und Hortkindern zu ermöglichen. Dies gewinnt für unsere Schulen an Bedeutung, da wir in der letzten Ratssitzung beschlossen haben, dass Schulen, die die Umwandlung zum Ganztag beantragen, für eine Übergangszeit bei entsprechend hoher Betreuungsnachfrage weitere Hortgruppen einrichten können.“

Nach bisheriger Rechtslage war die Nutzung schulischer Räume für den Hortbetrieb nur in wenigen Ausnahmefällen möglich, sodass auch Osnabrück gezwungen war, zusätzliche Räume eigens zu errichten. Dass wir auf andere Räume ausweichen und unsere Kinder sogar in Containern betreuen müssen, während die Schule nebenan leer steht, ist niemandem zu vermitteln.“, so Meyer zu Strohen abschließend.