Neubau des Agro-Technicums am Campus Westerberg

Die Stiftung Hochschule Osnabrück kann mit dem Bau eines neuen Agro-Technicums beginnen. Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, überreichte am Donnerstag unserer Hochschule die entsprechenden Förderbescheide.

Die Hochschule Osnabrück erhält einen multifunktionalen Forschungsbau zur Weiterentwicklung moderner Landmaschinen, die sich immer öfter in High-Tech-Produkte verwandeln. Osnabrück ist ein Hot-Spot der Forschung zu Sensortechnologien, Datenmanagement und mechatronischen Systemen. Die neue Forschungseinrichtung „Agro-Technicum“ hat zudem eine große Bedeutung für den Technologietransfer mit unseren zahlreichen Landmaschinenherstellern in der Region. Insgesamt wird das Agro-Technicum rund 3,9 Millionen Euro kosten. Davon stammen rund 2 Millionen Euro aus EFRE-Mitteln (Förderrichtlinie „Innovation durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen“), das Land übernimmt rund 1,4 Millionen Euro, und rund 534.000 bringt die Hochschule als Eigenmittel auf. Im Anschluss an die Bescheid-Übergabe stellte Prof. Ruckelshausen das Konzept des Agrotechnicums vor. Beim Agro-Technicum handelt es sich um ein Laborgebäude mit Werkshalle. In dem Gebäude werden vor allem die Forschungsaktivitäten des Competence Center for Applied Agricultural Engineering (COALA) zusammengeführt, das derzeit über den Campus verteilt untergebracht ist.

Zusätzlich zu den EFRE-Mitteln erhielten die Hochschule und die Universität Osnabrück eine Förderung von knapp 1,5 Millionen Euro für das Verbundprojekt „PROACTOS“. PROACTOS steht für Proaktive Optimierung des regionalen Innovationssystems durch Stärkung der gemeinsamen Transferstrukturen der Hochschule Osnabrück und Universität Osnabrück. Die Mittel stammen aus der Niedersächsischen Vorabausschreibung „Transfer in Niedersachsen: Starke Strukturen für innovative Projekte“.