Gesundes und bewusstes Essen dürfen für unsere Kinder und Erwachsenen keine Fremdworte sein

Leider müssen wir feststellen, dass in unserer Gesellschaft vielfach Alltagskompetenzen fehlen, wenn es um eine gesunde und ausgewogene Ernährung geht. Besonders problematisch dabei ist, dass die Nachkommen quasi keine Chance haben, das Wissen darüber zu erwerben.

In der Debatte um gesundes und bewusstes Essen ist es der CDU und der zuständigen Verbraucherschutzministerin Otte-Kinast ein besonderes Anliegen, die Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren.  Sie sollen gesunde Lebensmittel und deren Verarbeitung kennenlernen. Ebenso die Wertschätzung der Lebensmittel und der damit verbundenen Berufsbilder Haus- und Landwirtschaft.

Dies würde mit dem Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft in Niedersachsen (ZEHN) erreicht werden: Mit dem ZEHN wollen wir den Defiziten entgegenwirken und präventiv Einfluss nehmen, damit unsere Kinder künftig nachhaltig gesünder werden, damit weniger Lebensmittel auf dem Müll landen und unsere Landwirte und Hauswirtschafter wieder den Respekt erfahren, der ihnen zusteht. Schlussendlich geht es darum, dass gesundes und bewusstes Essen für unsere Kinder und Erwachsenen keine Fremdworte sind.

 

Karneval bei der Grün-Weißen Garde

Bei der Karnevalssitzung der Grün-Weißen Garde in der Osnabrückhalle ging es am vergangenen Freitag hoch her.

Bei ausgelassener Stimmung wurde Anette Meyer zu Strohen zur diesjährigen Ehrensenatorin getauft und durfte sich damit in eine lange Liste großer Namen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einreihen.

Bei der Taufe zur Ehrensenatorin musste die Abgeordnete ein kleine „Prüfung“ absolvieren, bei der sie ein Stück Wurst essen, einen Schluck Bier trinken und mit verbundenen Augen einen Parcours absolvieren sollte. Dabei werden die Ehrensenatoren traditionell von ihren Taufpaten unterstützt. Für Anette übernahm das in diesem Jahr der ehemalige Handwerkskammerpräsident und Ehrensenator 2017 Peter Voss.

Anschließend begeisterte die Landtagsabgeordnete die Karnevalisten noch mit ihrer ersten Büttenrede. Als frisch getaufte Ehrensenatorin wagte sie sich also ans Reimen. „Als ich von unserem Präsidenten Rene Herring gefragt wurde, ob ich diesjährige Ehrensenatorin werden wolle, war ich sofort begeistert. Ich wusste natürlich nicht, was da auf mich zukommen würde; freue mich aber jetzt umso mehr, nun ein Teil der Grün-Weißen Garde zu sein“, sagte die neue Ehrensenatorin begeistert.

Ausschussreise zur Grünen Woche nach Berlin

Die Mitglieder aus dem Landwirtschaftsausschuss sowie dem Verbraucherausschuss haben in der vergangenen Woche im Rahmen einer zweitägigen Bereisung die Internationale Grüne Woche in Berlin besucht.

Die Reise begann am Donnerstagmorgen bereits früh, da die Abgeordneten vor der Eröffnungsveranstaltung der Grünen Woche noch die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland besucht haben. Hier wurden die Gespräche zur nächsten Agrarreform fortgesetzt. Dabei schien klar, dass für die nächste Förderperiode die Regelungsdichte der EU reduziert werden muss. Gleichzeitig müsse aber auch ein stärkerer Fokus darauf gelegt werden, wie und welche konkreten Maßnahmen zur Zielerreichung mit den jeweiligen Nationalstaaten verhandelt werden sollen. Es waren sich alle einig, dass ein vernünftiger Ausgleich zwischen Einkommenssicherung, Naturschutz und gesellschaftlicher Akzeptanz sichergestellt werden müsse. Die derzeit noch in Diskussion befindlichen Agrarreformen werden allerdings wohl nicht von 2023 umgesetzt werden können. Das intensive Gespräch wurde geleitet von Herrn Rudolf Mögele, dem stellvertretenen Generaldirektor der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (DG AGRI).

Am Abend fuhren beide Ausschüsse zur Eröffnungsfeier der Internationalen Grünen Woche 2019. Bei interessanten Dialogen konnten sich die Abgeordneten auf den Messebesuch einstimmen. Dabei trafen die Abgeordneten Meyer zu Strohen und Hövel auch auf die diesjährige Baumkönigin, Frau Caroline Hensel (im Bild in der Mitte).

Am folgenden Morgen ging es dann zum offiziellen Messebesuch. Die Abgeordneten besuchten zahlreiche Stände, so unter anderem den Stand des ML in der Niedersachsenhalle, innovative start-ups aus der Food-Branche, sowie die Landesvereinigung Milchwirtschaft. Sehr interessant war auch die Sonderschau „Und was gibt’s morgen? Landwirtschaft mit Herz und Drohne.“ Insbesondere in der Drohnentechnologie wird die Landwirtschaft in den nächsten Jahren große Fortschritte und Veränderungen erleben.

„Es war wieder einmal ein überaus interessanter Besuch in Berlin. Ich freue mich jedes Jahr, dass wir mit unseren Ausschüssen die Grüne Woche besuchen und neuste, technologische und ökologische Entwicklungen erfahren“, so die Abgeordnete.

 

Verkehrsministerium fördert ÖPNV mit rund 96,6 Millionen Euro

Auch Osnabrück ist in der Förderliste berücksichtigt worden und wird bei Grunderneuerung und Neubau von insgesamt 15 Haltestellen Unterstützung durch das Land Niedersachsen erhalten.

Niedersachsen fördert in diesem Jahr insgesamt 292 Einzelprojekte im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit rund 96,6 Millionen Euro.  Mit dem umfangreichen Förderprogramm wird der Öffentliche Personennahverkehr und damit auch nachhaltig die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land verbessert. Erneut konnten sämtliche von den Antragsstellern angemeldeten, förderfähigen und baureifen Projekte berücksichtigt werden. Die Landesregierung ermöglicht damit insgesamt Investitionen in den ÖPNV von rund 197 Millionen Euro. Damit werden zugleich auch Arbeitsplätze in Niedersachsen gesichert.

Im Einzelnen umfasst das ÖPNV-Jahresförderprogramm 2019:

  • 77 Neu- und Ausbauvorhaben im straßengebundenen ÖPNV
  • 864 Bushaltestellen werden modernisiert und barrierefrei gestaltet
  • fünf Projekte im Schienenpersonennahverkehr
  • 237 ÖPNV-Omnibusse, davon 16 Prozent mit Elektro- und 10 Prozent mit Gasantrieb
  • sieben neue landesbedeutsame Buslinien

Die 292 Vorhaben bedeuten einen Anstieg von rund 7 Prozent und gleichzeitig einen neuen Höchststand. Die vorgesehene Fördersumme insgesamt erhöht sich sogar um 16 Prozent gegenüber 2018. Das zeigt eindrucksvoll die Bedeutung des ÖPNV in Niedersachsen, belegt aber auch wie attraktiv unsere Förderinstrumente für Kommunen und Verkehrsunternehmen sind.

Ich freue mich, dass es in Osnabrück Grunderneuerungen und Neubauten von insgesamt 15 Bushaltestellen im Stadtgebiet Osnabrück geben wird. Dabei wird die Stadt finanzielle Unterstützung durch das Land Niedersachsen erhalten. Die Kosten für die Baumaßnahmen belaufen sich auf knapp 400.000 Euro. Voraussichtlich werden 75 Prozent dieser Summe vom Land übernommen.

Die einzelnen in das Förderprogramm aufgenommenen Projekte können Sie gerne nochmal in der Anlage nachlesen:

190107 – Programmlisten – MdL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages – Modellprojekt Haus des Jugendrechts in Osnabrück

Jugendliche, die auf die schiefe Bahn geraten sind und kriminell werden, sollen möglichst zeitnah bestraft werden. Das ist in der Vergangenheit nur in seltenen Fällen tatsächlich passiert. Deshalb entsteht jetzt in Osnabrück Niedersachsens erstes Haus des Jugendrechts.

Am Montagmorgen waren Justizministerin Havliza und Innenminister Pistorius in Osnabrück, um den Kooperationsvertrag zu unterzeichnen.  Beide waren sich einig, die Jugendkriminalität bekämpfen zu wollen. Im Koalitionsvertrag haben CDU und SPD festgelegt, dass in jedem Oberlandesgerichtsbezirk ein Haus des Jugendrechts als Modellprojekt eingerichtet werden wird. Dabei sollen jeweils die Sachbearbeiter von Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht, Jugendgerichtshilfe und freien Trägern zusammenarbeiten.

Bei Jugendlichen sei eine schnelle Reaktion des Staates noch wichtiger als bei Erwachsenen, erklärte die Justizministerin. Bestenfalls können spätere Straftaten sogar verhindert werden. Kriminelle Karrieren junger Menschen sollten bereits ganz am Anfang durch koordiniertes Eingreifen gestoppt werden. Nach Osnabrück sollen die Standorte Göttingen, Lüneburg, Hannover und Salzgitter folgen.

Neben den beiden Ministern waren auch der leitende Oberstaatsanwalt Bernard Südbeck, Polizeidirektorin Andrea Menke und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert anwesend. Das Haus des Jugendrechts soll noch im Sommer in Betrieb gehen. Das Justizministerium hat bereits ein Konzept für die Arbeit der Häuser des Jugendrechts entworfen. Im Wesentlichen dienen die Häuser dem Zweck, Jugendstrafverfahren zu beschleunigen und die Prävention durch frühzeitiges Handeln zu verbessern.

Neujahrsempfang der CDU Osnabrück

Am Freitag fand wieder der alljährliche Neujahrsempfang der CDU Osnabrück im Hotel Arcona Living statt. Neben zahlreichen Parteimitgliedern waren auch die Abgeordneten Mathias Middelberg, Burkhard Japser und ich da. Als Gastrednerin war Justizministerin Barbara Havliza vor Ort und ermutigte unter anderem dazu, dass vor allem wir Frauen uns aktiv in der Politik engagieren sollten. Dabei betonte sie aber auch, dass sie nichts von Gleichmacherei halte. Die Ministerin mahnte zudem, dass wir als CDU nicht den Fehler machen dürfen, den Populisten und deren Themen hinterher zu rennen.

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr 2019

Das erste Jahr der neuen Landesregierung liegt nun hinter uns.  Wir haben wichtige Themen umgesetzt und bereits einige Wahlversprechen eingelöst. 2018 war ein gutes Jahr für Niedersachsen. Wir freuen uns über das bisher Erreichte. Auch zukünftig werden wichtige Vorhaben und Herausforderungen angegangen. Im neuen Haushalt wurde beschlossen, das Schulgeld für
die Therapieberufe abzuschaffen, Kultureinrichtungen und kommunale Theater zu fördern, das Quartiersmanagement voranzubringen und unsere Polizei weiter zu stärken.
Für die nächsten Wochen hoffe ich für uns alle, dass wir innehalten können,
um diese besonderen Tage zu genießen.
Ich wünsche Ihnen eine ruhige und besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für des kommende Jahr 2019.

Start-up´s aus ganz Deutschland im Seedhouse in Osnabrück vertreten

In dieser Woche war ich zu Besuch im Seedhouse, um einen Bilck hinter die Kulissen unserer bemerkenswerten Start-up Szene in Osnabrück bekommen dürfen. Auf Einladung von Herrn Florian Stöhr (im Bild ganz rechts) haben mein Kollege Burkhard Jasper und ich das Start-up Zentrum an der Marie-Curie Straße besucht und einen Eindruck von dem Potenzial der Teams erhalten. Das Seedhouse agiert als sogenannter Accelerator, also eine Art Beschleuniger, der von zahlreichen überwiegend mittelständischen Unternehmen in und um Osnabrück getragen wird. In diesem Start-up Zentrum werden den Teams alle wichtigen Mittel zur Verfügung gestellt, um erfolgreich ihre Ideen zu entwickeln. Von den Mentoren, über Büro Räume bis zu dem so wichtigen Netzwerk zu den Wirtschaftsentscheidern, schafft das Seedhouse die beste Grundlage für Innovationen in unserer Region. Diese Region ist als 4. größte Mittelstandsregion Deutschlands ein exzellenter Standort für die Start-up´s. Niedersachsen verfügt über insgesamt 8 solcher Start-up Zentren, die alle unterschiedliche Ausrichtungen haben. Der Schwerpunkt liegt in Osnabrück auf den Bereichen Agrar, Food und Digitales. Insbesondere die großen Unternehmen im Bereich Agrar und Food, die in Osnabrück sitzen, machen diesen Standort überaus attraktiv, auch für Start-up´s und junge Gründer. Es war ein toller Besuch mit vielen neuen Eindrücken. Ich habe mich sehr gefreut, auch einige junge Start-up´s persönlich kennenzulernen. Das Seedhouse gilt es unbedingt weiter zu fördern und auszubauen!

Unterrichtsbesuch in der BBS Pottgraben

Am Mittwoch habe ich die Klasse FOW 17B2 der Berufsschule am Pottgraben besucht. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich unter anderem mit einem Landtagsbesuch und einem Parlamentsrollenspiel zuvor mit der Landespolitik beschäftigt. Jetzt wollten sie sich mit einer Landtagsabgeordneten unterhalten, um einen Einblick in ein Politikerleben zu erhalten. Diesen Wunsch habe ich der Klasse gerne erfüllt. Es war ein sehr netter und unterhaltsamer Besuch. Wir haben verschiedene politische Themen angesprochen, vom gerade verabschiedeten Landeshaushalt bis hin zum Palästinakonflikt. Es hat mich gefreut, auf so aufmerksame und interessierte Schülerinnen und Schüler zu treffen.

3 Fragen an…

Anbei erhalten Sie den aktuellen Bericht aus dem Landtag. Im Rahmen eines Interviews wurden mir 3 Fragen gestellt. Außerdem finden Sie die Themen Werbung für Abtreibungen, einen Überblick über den Haushalt sowie einen kurzen Jahresrückblick 2018. Viel Spaß beim Lesen.

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