Diskussion im Rahmen der schwul-lesbischen Kulturtage „Gay in May“

Diskussion über die Gleichstellung von Homosexuellen mit Vertretern der anderen politischen Parteien und aus der Gesellschaft  im Rahmen der schwul-lesbischen Kulturtage „Gay in May“

Am 09. Mai fand im Rahmen der schwul-lesbischen Kulturtage „Gay in May“ im Spitzbogen in der Lagerhalle eine Podiumsdiskussion über die Gleichstellung von Homosexuellen statt. Neben mir waren auch  Vertreter der anderen politischen Parteien und aus der Gesellschaft an der Diskussion beteiligt. Der Fokus der Veranstaltung lag u.a. bei der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften und bei dem Adoptionsrecht für Homosexuelle.

Wir haben auf dem Gebiet der Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben in unserer Gesellschaft bereits viel erreicht. Das Rechtsinstitut der eingetragenen Lebenspartnerschaft oder das Antidiskriminierungsgesetz sind nur ein paar Beispiele hierfür. Ausgrenzung und Anfeindungen stoßen auch in der CDU auf absolute Gegenwehr und jeder Mensch hat das Recht seine sexuelle Orientierung frei auszuleben.

Aber dennoch halten wir daran fest, dass die Ehe zwischen Mann und Frau nach wie vor die beste und verlässlichste Grundlage für das Gelingen von Familie ist und im Übrigen auch die einzige Möglichkeit für die Entstehung neuen Lebens. Aus diesem Grund steht die Ehe unter dem besonderen Schutz des Staates nach Art. 6 des Grundgesetzes. Bei dem Adoptionsrecht steht für uns das Kindeswohl im Vordergrund und das beinhaltet meiner Meinung nach auch das Recht des Kindes auf einen Vater und eine Mutter.

Das Gespräch im Rahmen von „Gay in May“ wird wohl nicht die letzte Diskussion zu diesem Thema gewesen sein, aber auch zukünftig sollte eine Balance zwischen dem verfassungsmäßig geschützem Institut der Ehe und dem Kindeswohl einserseits und den natürlichen Rechten von Homosexuellen in unserer Gesellschaft andererseits gesucht werden.