Polizeit Osnabrück plant Einführung eines zentralen Verkehrsdienstes

Mitte März besuchten die Landtagsaufgeordneten Annette Meyer zu Strohen, Volker Bajus, Burkhard Jasper und Frank Henning die Polizeidirektion Osnabrück auf Einladung von Polizeipräsident Michael Maßmann und Inspektionsleiterin Andrea Menke.

Hintergrund: Die Vorstellung aktueller Planungen zur Veränderung der strategischen Ausrichtung in der Verkehrssicherheitsarbeit bei der Polizeiinspektion Osnabrück. Dort soll es in absehbarer Zeit die Einführung eines sogenannten Zentralen Verkehrsdienstes (ZVD) in Osnabrück geben. Dabei soll die Arbeit der im Verkehrssektor tätigen Polizisten zukünftig gebündelt und unter einem Dach erfolgen. Die Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei besteht aus den Feldern Verkehrsunfallaufnahme, -bearbeitung und –analyse, Verkehrssicherheitsberatung, Verkehrsüberwachung und der Mitwirkung bei der Verkehrsraumgestaltung.

„Die Verkehrssicherheitsarbeit ist eine unserer Schwerpunktaufgaben und gewinnt zunehmend an Bedeutung, aber auch an Komplexität. Die Bürgerinnen und Bürger haben zurecht eine hohe Erwartungshaltung an die Polizei – auch im Verkehrsbereich“, so Polizeipräsident Michael Maßmann in seiner Begrüßung.

Andrea Menke, Leiterin der Polizeiinspektion Osnabrück, machte in Ihren Ausführungen zur Vorstellung der Umstrukturierung deutlich: „Unser Ziel ist es, verkehrspolizeiliche Themen zu bündeln, Schnittstellen und Synergien zu nutzen, um unsere qualitativ hochwertige Verkehrssicherheitsarbeit weiter zu optimieren.“ Im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung sei es folgerichtig, alle Verkehrsexperten der Osnabrücker Polizei in einer Einheit zu konzentrieren, so Menke. Probleme bereitet der Polizei allerdings die Suche nach einer adäquaten Unterbringung des neuen Zentralen Verkehrsdienstes. Aktuell sind die betreffenden rund 100 Kolleginnen und Kollegen auf mehrere Dienststellen verteilt.