Arbeitskreise „Umwelt“ und „Landwirtschaft“ der CDU-Landtagsfraktion informieren sich über Umwelttechnologien

Die Themen Grundwasserschutz und Umgang mit tierischen Wirtschafts-düngern sind von hoher Aktualität. Die Landwirte benötigen aufgrund weiterer Verschärfungen der Düngeverordnung neue, innovative Wege, um der Forderung nach einer Reduzierung der Düngung künftig gerecht zu werden. In einigen Regionen Niedersachsens gibt es einen hohen Anfall von Wirtschaftsdüngern aus der Tierhaltung, die vor Ort nicht verwertet werden können. Diese Wirtschaftsdünger enthalten wertvolle Nährstoffe, die für das Pflanzen-wachstum lebenswichtig sind.

Die Mitglieder der Arbeitskreise „Umwelt“ und „Landwirtschaft“ der CDU-Landtagsfraktion haben sich deshalb über verschiedene Möglichkeiten der Gülle-Aufbereitung in den Niederlanden und im Kreis Borken in NRW informiert, ein Besuch der Agrarfakultät der Hochschule in Wageningen rundete das Programm ab. Diskutiert wurde hier mit diversen Fachleuten zu den Themenbereichen Ernährungsmöglichkeiten für die Weltbevölkerung, Zukunft der Landwirtschaft und agri-food-business.

Das Thema Gülleaufbereitung ist deshalb so interessant, weil tierische Wirtschaftsdünger einen hohen Wasseranteil enthalten, so dass Separation der Nährstoffe eine wichtige Voraussetzung dafür ist, ein transportwürdiges Produkt zu erzeugen. Die Kumac-Gülleaufbereitungsanlage der Firma Weltec Biopower im niederländischen Ysselsteyn bereitet Gülle zu Wasser, Fest-stoffen und Nährstoffkonzentrat auf. Durch die Aufbereitung werden rund 55% reines Wasser aus der Gülle gezogen und anschließend in einen Vorfluter eingeleitet. Übrig bleiben ein konzentrierter Flüssigdünger sowie ein phosphorhaltiger Feststoff, diese Komponenten können zu akzeptablen Transportkosten aus der Region gebracht werden.

In Velen im Kreis Borken in NRW steht seit kurzen eine weitere innovative Anlage zur Aufbereitung von Gülle. Die NDM Naturstoffe GmbH wurde 2013 gegründet und hat 90 Landwirte als Kommanditisten. Geschäftsführerin Doris Nienhaus stellte die Anlage vor, in der 200.000 t Gülle im Jahr vollaufbereitet und in vermarktungsfähige Wertstoffe transformiert werden sollen. In einem mehrstufigen Prozess (mechanisch-biologisch-thermisch-chemisch) werden dabei marktfähige Produkte aus den Phosphor- und Stickstoffverbindungen in der Gülle gewonnen und dies ohne das umweltbelastende oder entsorgungs-pflichtige Stoffströme verbleiben. Ziel ist es, die gewonnenen Wertstoffe nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch für industrielle Verwertungen, z.B. in der Halbleiterindustrie, zu vermarkten.

Vor dem Hintergrund des Ressourcenschutzes ist es wichtig, dass auch in Niedersachsen zukunftsweisende Projekte wie in den Niederlanden oder im Kreis Borken auf den Weg gebracht werden. Diese können einen wichtigen Beitrag zur Verringerung der Nitrateinträge aber auch zur Rückgewinnung wertvollen Phosphors aus Wirtschaftsdüngern leisten und gleichzeitig neue Wertschöpfung in die Regionen bringen.

Besuch der Internationalen Grünen Woche in Berlin

Gestern Abend machte sich der Landwirtschaftsausschuss im Anschluss an das Pleunum auf den Weg nach Berlin, um dort die Grüne Woche zu besuchen.

Die Grüne Woche (kurz IGW) findet seit 1926 statt. Sie ist international einzigartig und findet in diesem Jahr nun schon zum 83. Mal statt. Gegründet im Berlin der goldenen Zwanziger, ist sie heute die größte internationale Ausstellung für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau.

Die IGW ist zudem Ausgangspunkt für das Global Forum for Food and Agriculture (kurz GFFA). Hier treffen sich über 80 internationale Ministerien und Nahrungsmittelproduzenten und zeigen, was die Welt der Nahrungs- und Genussmittel zu bieten hat.

Traditionspflege und Innovationen zu vereinen ist die große Herausforderung. Die IGW weiß wie Traditionen gepflegt und gleichzeitig Innovationen, für das fortlaufende Bestehen, geschaffen werden. Die Themen nachwachsende Rohstoffe, Bio, Gartenbau und der ländliche Raum der Zukunft gewinnen immer weiter an Bedeutung. Über 1.600 Austeller und 400.000 Besucher verzeichnet die IGW jedes Jahr. Noch bis Sonntag haben Sie Möglichkeit die Messe selbst zu besuchen.

Alle Informationen hierzu finden Sie unter https://www.gruenewoche.de/

 

Besuch bei dem Wurst- und Schinkenspezialisten Bedford

Besuch des Arbeitskreises Landwirtschaft der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag bei dem Osnabrücker Traditionsunternehmen Bedford GmbH & Co. KG.

  Im Rahmen der Aktionswoche „Leuchttürme der Lebensmittelproduktion in Niedersachsen“ hat der Arbeitskreis Landwirtschaft der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag mehrere Unternehmen der Lebensmittelbranche besucht, um sich über deren personelle und wirtschaftliche Situation zu informieren und neue Impulse für die zukünftige politische Arbeit der CDU zu sammeln. Bei einem Termin in Osnabrück war auch die Landtagsabgeordnete Anette Meyer zu Strohen dabei. „Besuch bei dem Wurst- und Schinkenspezialisten Bedford“ weiterlesen

Veränderung der Arbeitswelt – Ansprüche und Anforderungen

Durch ein „Miteinander“ aller Beteiligten gelingt es uns, Niedersachsen nach vorne zu bringen. Veranstaltung zum Thema -Veränderung in der Arbeitswelt-

Am Mittwoch den 7. Juni fand im Niedersächsischen Landtag eine Informationsveranstaltung der CDU-Fraktion zum Thema „Veränderung der Arbeitswelt – Ansprüche und Anforderungen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ernst nehmen – Herausforderungen gemeinsam meistern“ statt. „Veränderung der Arbeitswelt – Ansprüche und Anforderungen“ weiterlesen

„Gesundheit am Arbeitsplatz“ – Besuch des Wirtschaftsausschusses in Wildeshausen

Wie wichtig ist eine gesunde Arbeitsatmosphäre für Mitarbeiter? Was können Unternehmen tun und wie kann die Politik dabei unterstützen? Zu diesem Thema führte der Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr ein Gespräch mit anschließender Diskussion in Wildeshausen.

Zusammen mit einigen Kollegen des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr der CDU-Landtagsfraktion war ich heute zu einem Gespräch mit anschließender Diskussion zum Thema „Gesundheit am Arbeitsplatz“ in Wildeshausen eingeladen.

„„Gesundheit am Arbeitsplatz“ – Besuch des Wirtschaftsausschusses in Wildeshausen“ weiterlesen