Land fördert die Erwachsenenbildung mit 5,5 Millionen Euro in der Corona-Krise

Nach rund zwei Monaten Pause aufgrund der Corona-Pandemie kann die Erwachsenenbildung auch in Osnabrück schrittweise wieder in den Kursbetrieb einsteigen. Kurzfristig konnten durch vorgezogene Abschlagszahlungen sowie das Kurzarbeitergeld akute Liquiditätsengpässe bereits behoben werden. Zusammen mit meinem CDU-Landtagskollegen Burkhard Jasper freue ich mich, dass mit dem zusätzlichen Schutzschirm für die Erwachsenenbildung das Land eine verbleibende Förderlücke schließt. Das ist eine gute Entscheidung von CDU-Kulturminister Björn Thümler. Einrichtungen wie die VHS, die katholische oder die evangelische Erwachsenenbildung hier in Osnabrück decken ein breites Spektrum von Sprachkursen, Freizeitkursen, Kunst und Handwerk ab. Diese Bildungsangebote sind nicht nur aus Gründen des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der intergenerationellen Teilhabe unverzichtbar. Mit insgesamt 5,5 Mio. Euro sollen Einrichtungen unterstützt werden, die Einspar- und alternative Finanzierungsoptionen ausgeschöpft haben und trotzdem in finanzielle Schieflage geraten sind. Die Erfahrungen der vergangenen zwei Monate waren für die Erwachsenenbildung einschneidend. Es bleibt zu hoffen, dass diese Erfahrungen auch in der Erwachsenenbildung als Initialzündung für innovative Ansätze wirken. Mit dem Schutzschirm wird sichergestellt, dass die Einrichtungen hierfür das notwendige Fundament erhalten. Denkbar sind beispielsweise auch neue Angebote, die der demografischen und digitalen Transformation Rechnung tragen.

Digitalprofessuren für Osnabrück

Tolle Neuigkeiten für Osnabrück: Universität und Hochschule können insgesamt bis zu 11 Digitalprofessuren schaffen.

Die Hochschule Osnabrück wird für ihren Antrag „Applied Sciences go digital – Chancen für digitale Regionen (UAS.digital)“ gefördert werden und die Universität Osnabrück für ihren Antrag „KI Campus Universität Osnabrück: Realisierung der zweiten Ausbaustufe“.

Zunächst können von der Universität jährlich bis zu 1.050.000 Euro und von der Hochschule bis 900.000 Euro an Landesmitteln für die Professuren investiert werden. Zusätzlich stehen temporäre Mittel in Höhe von über 9.300.0000 Euro für weitere Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Infrastruktur zur Verfügung.

Ich freue mich sehr, dass in Osnabrück Digitalprofessuren entstehen können. Um unsere Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit zu erhalten, sind die Einrichtung dieser Digitalisierungsprofessuren ein bedeutender Faktor. Damit stärken wir sowohl die Forschung als auch die Bereiche Studium und Lehre. Zudem werden durch die Professuren in diesen Bereichen ganz neue Studienangebote entwickeln werden. Das wird sich natürlich auch positiv auf den Fachkräftestandort Niedersachsen auswirken.

82 Mio. Euro Fördermittel für Niedersachsen

Projekte in Osnabrück profitieren von niedersachsenweitem ÖPNV-Förderprogramm

Das niedersächsische Wirtschaftsministerium hat die Projektliste zum ÖPNV-Förderprogramm (öffentlicher Personennahverkehr) 2018 veröffentlicht. Das Förderprogramm enthält insgesamt 270 Einzelprojekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 156 Mio. €. Wie Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann MdL bekannt gibt, sollen für diese Projekte nach bisherigen Angaben etwa 82 Mio. Euro Fördermittel fließen.

(Quelle: Hasepost)

Ich freue mich Ihnen in diesem Zusammenhang mitteilen zu können, dass auch die Stadt Osnabrück für zwei Projekte Fördermittel erhalten wird. Es handelt sich zum einen um den Ausbau einer Bushaltestelle mit E-Ladestationen für Omnibusse an der Düstruper Straße und zum anderen um den Umbau des Betriebshofes der Stadtwerke Osnabrück AG auf EIt-Busse. Voraussichtlich werden die Investitionskosten für diese zwei Projekte bei insgesamt rund 1,4 Mio. € liegen. Die genaue Summe der Fördermittel, die dabei für Osnabrück bereitgestellt werden, steht heute noch nicht fest. Mithilfe der Fördermittel wird sich der ÖPNV in der Stadt Osnabrück positiv weiterentwickeln. Der technische Fortschritt im Bereich der erneuerbaren Energien erreicht damit auch unseren öffentlichen Nahverkehr und bringt unsere Stadt nach vorne!